PC-Sparte beschert HP Umsatzplus von 2 Prozent

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Computern steigen sogar um 4 Prozent. Die Druckersparte setzt jedoch 8 Prozent weniger um als vor einem Jahr. Das Geschäftsjahr 2016 schließt HP mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang ab.

HP Inc. hat im vierten Fiskalquartal 2016 (bis 31. Oktober) seinen Umsatz um 2 Prozent auf 12,5 Milliarden Dollar gesteigert. Dazu trug maßgeblich die PC-Sparte bei, deren Einnahmen um 4 Prozent auf 8,02 Milliarden Dollar kletterten. Der Nettogewinn des Unternehmens schrumpfte indes um 66 Prozent auf 500 Millionen Dollar.

HP Inc. (Bild: HP)Damit übertrifft HP die Umsatzerwartungen von Analysten. Sie hatten Einnahmen in Höhe von 11,9 Milliarden Dollar vorausgesagt. Der Non-GAAP-Überschuss pro Aktie entsprach lediglich der Prognose – trotz eines Zuwachses von 20 Prozent. Als Folge sank der Kurs der der HP-Aktie im nachbörslichen Handel um 2,32 Prozent auf 15,58 Dollar. Das aktuelle 52-Wochen-Hoch liegt bei 16,19 Dollar.

Auch wenn die PC-Sparte für fast zwei Drittel des Umsatzes zuständig ist, erwirtschaftete sie nur etwa ein Drittel des operativen Gewinns. Auf sie entfielen 346 Millionen Dollar. Die Druckersparte steuerte indes einen operativen Profit von 637 Millionen Dollar zum Gesamtergebnis bei – aus 4,56 Milliarden Dollar Umsatz. Beide Kategorien verschlechterten sich um 24 beziehungsweise 8 Prozent.

„HP hat in einer schweren Zeit für den PC- und Druckermarkt viele mit einem durch PCs angetriebenen Umsatzwachstum überrascht“, kommentierte Patrick Moorhead, Chef von Moor Insights & Strategy, die Bilanz von HP Inc. „HPs Premium-PC- und Gaming-Strategie fängt an, sich auszuzahlen und war für einen großen Teil des Umsatzwachstums von 4 Prozent in einem schrumpfenden Markt verantwortlich.“

Die Druckersparte sei HPs größte kurzfristige Herausforderung. HP müsse vor allem das Problem mit billigen Kopien seiner Tintenpatronen in den Griff bekommen, so Moorhead weiter. Im Bereich 3D-Druck sieht der Analyst HP auch 2017 als Marktführer.

Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2016 weist einen Umsatz- und Gewinnrückgang aus. Die Einnahmen verschlechterten sich um 6 Prozent auf 48,2 Milliarden Dollar, der Überschuss um 28 Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Die operative Gewinnmarge gab nur um 0,2 Punkte auf 7,4 Prozent nach. Im vierten Fiskalquartal 2016 hatte der operative Gewinn jedoch nur einen Anteil von 5,3 Prozent am Umsatz.

Im laufenden ersten Fiskalquartal 2017 rechnet HP mit einem Gewinn pro Aktie zwischen 0,35 und 0,38 Dollar. Die Wall Street gibt 0,38 Dollar vor. Das Geschäftsjahr 2017 will HP mit einem Überschuss von bis zu 1,65 Dollar pro Anteilsschein abschließen. Das würde einem Plus von bis zu 3 Prozent entsprechen. Sollte allerdings nur der untere Wert der Prognose von 1,55 Dollar erreicht werden, würde der Gewinn um 3 Prozent schrumpfen.

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[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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