Intel meldet deutlichen Gewinnanstieg im dritten Quartal

Nach Non-GAAP verbessert sich der Profit um 21 Prozent. Abzüglich einmaliger Kosten bleibt ein Plus von 9 Prozent übrig. Auch der Umsatz wächst um 9 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar. Damit übertrifft Intel auch die Erwartungen von Analysten.

Intel hat seinen Gewinn im dritten Quartal 2016 um 9 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar erhöht. Der Non-GAAP-Profit, in dem bestimmte einmalige Kosten nicht enthalten sind, verbesserte sich sogar um 21 Prozent auf 0,80 Dollar je Aktie. Seinen Umsatz steigerte der Chiphersteller ebenfalls um 9 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar. Beide Kategorien übertreffen die Erwartungen von Analysten.

Intel (Bild: Intel)Deren Prognose sah einen Bruttogewinn von 0,72 Dollar je Aktie bei Einnahmen von 15,58 Milliarden Dollar vor. Trotz des guten Ergebnisses schickten die Anleger den Kurs der Intel-Aktie im nachbörslichen Handel deutlich ins Minus. Mit 35,78 Dollar lag er 5,22 Prozent unter dem gestrigen Schlusskurs von 37,75 Dollar.

Die Client Computing Group setzte zwischen Juli und September 8,9 Milliarden Dollar um, 5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit entwickelte sich der Geschäftsbereich für Desktop- und Notebook-Prozessoren deutlich besser als der PC-Markt, der im dritten Quartal laut Gartner um 5,7 Prozent schrumpfte.

Der Umsatz der Data Center Group verbesserte sich um 10 Prozent auf 4,5 Milliarden Dollar. Von der zweistelligen Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr 2016 wich Intel-CEO Brian Krzanich jedoch bei einer Telefonkonferenz mit Analysten ab. Als Grund nannte er eine schwache Nachfrage im Enterprise-Segment, das sich schlechter entwickelt habe als erwartet.

Ein weiterer wichtiger Wachstumsbereich für Intel ist das Internet der Dinge – auch, um die Abhängigkeit von PC-Prozessoren zu reduzieren. Die Sparte steuerte 689 Millionen Dollar (plus 19 Prozent) zum Gesamtergebnis bei. Der Verkauf von nicht flüchtigen Speicherlösungen spülte 649 Millionen Dollar in Intels Kasse, was einem Umsatzrückgang von einem Prozent entspricht. Die künftig wieder selbstständige Sicherheitssparte erwirtschaftete 537 Millionen Dollar (plus 6 Prozent), die Programmable Solutions Group 425 Millionen Dollar.

Im laufenden vierten Quartal rechnet Intel nun mit einem Umsatz zwischen 15,2 und 16,2 Milliarden Dollar. Die Prognose der Wall Street liegt bei 15,86 Milliarden Dollar. Das letzte Vierteljahr des Geschäftsjahrs 2015 hatte das Unternehmen mit einem Rekordumsatz von 14,9 Milliarden Dollar abgeschlossen.

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[mit Material von Stephanie Condon, ZDNet.com]

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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