Microsoft realisiert Single-Sign-on via Skype

Die Verwaltung der Skype-Konten erfolgt nun zentral durch Microsoft: Sie lassen sich mit einem normalen Microsoft-Konto zusammenführen. Dann kann man den Skype-Namen fürs Log-in in Office oder Outlook.com nutzen. Andernfalls ist eine Mail-Adresse Pflicht.

Microsoft wird es Nutzern ab kommender Woche ermöglichen, sich mit ihrem Skype-Zugang für andere seiner Services einzuloggen. Dazu werden Office, OneDrive und Outlook.com zählen, aber auch Xbox Live.

Skype (Bild: Microsoft)In einem kurzen Blogbeitrag heißt es dazu: „Wenn Ihnen jüngst Änderungen am Log-in-Bildschirm von Skype, der Passwort- und der Konto-Wiederherstellung aufgefallen sind, so liegt das daran, dass sie jetzt von Microsoft verwaltet werden. Keine der Änderungen schränkt Ihre Nutzung von Skype ein – Sie können sich weiter wie gewohnt mit Ihrem Skype-Namen einloggen.“

Auf Nachfrage durch ZDNet.com, was das für Microsoft-Konten bedeute, erklärte das Unternehmen: „Wenn Sie schon ein Microsoft-Konto haben, empfehlen wir, es mit Ihrem Skype-Konto zu aktualisieren. Dann können Sie auf Skype, Office, Xbox und andere Microsoft-Dienste mit einem einzigen Konto zugreifen.“

Nehme man diese Aktualisierung vor, führe also diese beiden Konten zusammen, könne man den Skype-Namen mit dem Microsoft-Konto-Passwort fürs Log-in verwenden, heißt es, „sogar für Skype.“ Wichtig zu wissen sei allerdings, dass sich jedes Skype-Konto nur einmal mit einem Microsoft-Konto verbinden lasse.

Die Änderung bedeutet laut Microsoft zugleich, dass Skype-Nutzer ohne Microsoft-Konto (oder die beides nicht zusammenführen wollen), eine E-Mail-Adresse hinterlegen müssen, falls sie das bisher nicht getan haben. „Das macht es einfacher, wieder auf Ihr Konto zuzugreifen, falls Sie Ihr Passwort vergessen haben.“

Parallel hat Microsoft die Alpha-Testversion von Skype für Linux um Videotelefonie erweitert. Im Juli hatte es sie „bald“ versprochen, jetzt wurde dies umgesetzt.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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