HP und Movado legen erste smarte Analoguhren vor

Sie erscheinen unter den Markennamen Coach, Ferrari, Hugo Boss, Juicy Couture und Tommy Hilfiger. Die Technikeinheit informiert per LED oder unauffällige OLED-Anzeige über wichtige Ereignisse wie Anrufe. Sie wird separat mit Strom versorgt.

HP hat die ersten Markenuhren aus seiner Kooperation mit der Movado Group vorgelegt, nämlich Analoguhren mit diskreter Smartphone-Anbindung. HPs Smart Platform findet sich dabei wie auf der Baselworld 2016 im März angekündigt in Uhren, die unter den Markennamen Coach, Ferrari, Hugo Boss, Juicy Couture und Tommy Hilfiger erscheinen.

Uhren von Movado mit HP-Technik (Bild: Sarah Tew, CNET)Keiner der Uhren sieht man die integrierte Technik groß an: Sie stecken in Gehäusen aus Stahl und sind wasserdicht, wenn sie sich auch nach Größe und Form unterscheiden. Bei genauem Hinsehen ist aber immer entweder ein OLED-Display oder eine Status-LED verbaut. Auch mittels Vibration kann die Uhr den Träger auf bestimmte Ereignisse aufmerksam machen.

Zu solchen Ereignissen können eingehende Anrufe, E-Mails und SMS, Social-Media-Updates und Kalendererinnerungen zählen. Die Konfiguration erfolgt über eine Smartphone-App, die für Android ab Version 4.4 und iPhones (ab iOS 8) vorliegt.

Einen versteckten kleinen Bildschirm weisen die Modelle von Coach, Ferrari, Hugo Boss und Tommy Hilfiger auf, während sich die Juicy-Couture-Uhr auf eine LED beschränkt. Aufgrund der verbauten Technik fallen sie etwas dicker aus als Analoguhren ohne eine solche Integration.

Die Stromversorgung von Analoguhr und digitaler Plattform erfolgt unabhängig voneinander. Das heißt, dass für die Uhr eine traditionelle Knopfzelle mit mehrjähriger Laufzeit verbaut ist. Die Smartwatch-Technik wird durch einen Akku versorgt, der laut HP alle fünf bis sieben Tage geladen werden muss. Zum Vergleich: Die Garmin Vivomove hält trotz Smartphone-Anbindung nur mit einer Knopfzelle etwa ein Jahr durch, lässt aber auch ein stromhungriges Display vermissen.

Die Preise beginnen wie schon im März angekündigt bei 195 Dollar. In den USA wird der Verkauf bei HP.com und Händlern wie Macy’s und Nordstrom am 27. Oktober starten. Die Movado Group verspricht zwar Verfügbarkeit auch in Europa, Preise liegen aber noch nicht vor.

Den Markenuhren war schon 2015 ein erstes Modell der beiden Partner vorangegangen: Die Movado Bold Motion erschien mit dem Hinweis „Engineered by HP“. Sie kostet 695 Dollar in der Keramikausführung; mit poliertem Edelstahlgehäuse und -armband zahlt man noch einmal 100 Dollar mehr.

[mit Material von Dan Graziano, CNET.com]

ANZEIGE

Zuverlässiger Schutz vor Ransomware

Ransomware heißt das aktuelle Schreckgespenst in der IT-Welt. Ob Privatanwender, Unternehmen oder öffentliche Institution: Praktisch jeder Internetnutzer hat Angst davor, dass er plötzlich nicht mehr auf seine Daten zugreifen kann, da sie verschlüsselt sind. Dabei bieten aktuelle Sicherheitslösungen wie Bitdefender 2017 zuverlässig Schutz vor dieser Erpressungssoftware.

Themenseiten: HP, Movado Group, Smartwatch

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
Florian Kalenda
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu HP und Movado legen erste smarte Analoguhren vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *