Google schaltet Panoramio am 4. November 2017 ab

Ab November 2016 können keine Bilder mehr hochgeladen werden. Es bleibt also ein Jahr Zeit für einen Export. Verknüpft man sein Panoramio-Konto mit Google+, erfolgt die Übermittlung automatisch und wird nicht aufs Speicherkontingent angerechnet.

Wie bereits 2014 angekündigt, stellt Google seinen Dienst Panoramio ein. Eine offizielle Ankündigung nennt als Termin den 4. November. Digital Trends ist darauf aufmerksam geworden.

Panoramio (Bild: Google)Als Ersatz dient die Foto-Upload-Funktion von Google Maps. Das ist auch der Grund, warum es zwei Jahre gedauert hat, die Ankündigung umzusetzen: Google rüstete Maps nach Anwenderprotesten noch mit zusätzlichen Funktionen aus, etwa einer Local-Guide-Option und einem direkteren Upload. Local Guide ermöglicht es Anwendern, Bilder ortsbasiert zur Verfügung zu stellen.

Ab 4. November 2016 ist es den rund 100 Millionen Panoramio-Nutzern nicht mehr möglich, neue Fotos hochzuladen. Die Aufnahmen werden aber für ein weiteres Jahr verfügbar sein. Bis 4. November 2017 bleibt somit auch Zeit, die Bilder zu exportieren.

Google empfiehlt, das Panoramio-Konto mit einem beim Social Network Google+ zu verbinden. Dann würden die eingestellten Bilder automatisch mit dem Google Album Archive synchronisiert, ohne auf den eigentlich verfügbaren Speicherpatz angerechnet zu werden.

Am 4. November 2017 löscht Google laut der heutigen Ankündigung alle Konten und Bilder auf Panoramio. Den Dienst hatten Joaquín Cuenca Abela and Eduardo Manchón Aguilar im Jahr 2005 gegründet. Google übernahm ihn 2007, als er über immerhin schon 2 Millionen Nutzer verfügte.

Die Community von Panoramio erwies sich für Google über die Jahre immer wieder als nützliche Quelle. So integrierte es die Aufnahmen 2010 in Google Earth. Doch auch von einer Petition der Gründer, die tausende Fotografen unterschrieben, ließ es sich nicht erweichen, die Site am Leben zu halten.

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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