Amazon führt Streamingdienst Music Unlimited ein

Zum Start ist er nur in den USA verfügbar. Deutschland, Österreich und Großbritannien sollen noch 2016 folgen. Auch eine Familienmitgliedschaft muss Amazon erst einrichten. Prime-Kunden zahlen rund 8 Dollar, bei Beschränkung auf Echo 4 Dollar monatlich.

Amazon hat in den USA einen Musikstreaming namens Music Unlimited eingeführt. Er kostet wie die Wettbewerber 9,99 Dollar pro Monat, Prime-Abonnenten zahlen aber nur 7,99 Dollar zusätzlich. Noch dieses Jahr soll er auch in Deutschland, Großbritannien und Österreich verfügbar werden.

Music Unlimited kann man über Amazons Musik-Apps empfangen, aber auch über dessen Lautsprechersysteme der Echo-Reihe. Das Preismodell sieht einige mögliche Reduktionen vor. So zahlt nur 3,99 Dollar monatlich, wer die Musik ausschließlich über Echo streamen will. Er muss Prime-Kunde sein, da Echo nur dieser Kundengruppe geliefert wird, was in den USA 99 Dollar und in Deutschland derzeit noch 49,99 Euro jährlich kostet. Einen Rabatt gibt es auch bei Vorauszahlung der Gebühr für ein Jahr.

Music Unlimited (Bild: Amazon)

Anders als das bestehende Angebot Prime Music mit nur etwa einer Million Tracks umfasst Music Unlimited laut Amazon „mehrere zehn Millionen“ Titel. So soll es mit den großen Playern wie Spotify und Apple Music konkurrieren. Prime Music ist dafür ohne weiteren Aufschlag in der Prime-Mitgliedschaft enthalten.

Echo und dessen Alexa Voice Services können Abonnenten nutzen, um Songs zu suchen und abzuspielen, auch nach Textzeilen zu suchen und Abspiellisten für bestimmte Anlässe anzufordern. Auch kann man sich darauf beschränken, etwa Musik eines bestimmten Genres abzurufen, muss also nicht unbedingt einen Musiker oder Song nennen.

Zum Start gibt es nur Abonnements für Einzelnutzer. Eine Familienlizenz wie bei Apple und Spotify ist aber in Planung und soll wie bei der Konkurrenz rund 15 Dollar kosten. Jedes Familienmitglied hat dann auf seinen Geräten eigene Optionen und eine eigene Historie – und findet nicht plötzlich die Playlists seiner Eltern vor.

Parallel berichtet das Wall Street Journal, Amazon stehe vor der Eröffnung von Lebensmittelläden in den USA. Dort soll die Kundschaft verderbliche Waren wie Milch oder Fleisch kaufen können. Dies sei als Ergänzung zum Lieferservice Amazon Fresh intendiert, heißt es.

[mit Material von Charlie Osborne, ZDNet.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
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