Facebook bringt eigenständige Events-App

Sie hilft, interessante Veranstaltungen zu finden, dient aber auch als Terminplaner. Laut Anbieter nutzen täglich 100 Millionen Menschen Facebook Events. Auch die Apps Messenger und Moments sind aus Funktionen des Social Network hervorgegangen.

Facebook hat eine separate App für Veranstaltungen vorgelegt. Sie kann zunächst für iOS heruntergeladen werden; Android soll in Kürze folgen.

Events (Bild: Facebook)Facebook-Veranstaltungen (Events) können privat oder öffentlich sein. Die neue App beschäftigt sich vor allem mit öffentlichen: Anwender können auf einer Karte sehen, welche Veranstaltungen aktuell in ihrer Heimatstadt stattfinden. Zudem gibt es Übersichten von Veranstaltungen, die Freunde eingestellt haben, und von Facebook-Konten, die der Nutzer irgendwann einmal positiv bewertet hat.

Das Mobilprogramm dient zugleich als Kalender mit den Veranstaltungen, für die der Nutzer zugesagt hat. Er kann ihm auch entnehmen, welche Freunde den Termin ebenfalls wahrnehmen wollen. Auf diese Weise könnte die App Facebook die Möglichkeit bieten, die Terminverwaltung seiner Nutzer zu übernehmen. Nach Informationen des Social Network greifen täglich etwa 100 Millionen Menschen auf Facebook Events zu.

Es ist nicht das erste Mal, dass Facebook eine Funktion seines Basisdiensts zu einer separaten App weiterentwickelt. Insbesondere der trotz interner Konkurrenz durch WhatsApp äußerst erfolgreiche Facebook Messenger hat seinen Ursprung als Basisfunktion. Ihn nutzt inzwischen eine Milliarde Menschen. Auch die Foto-App Moments ist aus einer Funktion des Social Network – nämlich für automatische Synchronisierung von Bildern auf dem Smartphone – hervorgegangen.

Mit Events präsentiert Facebook eine eigenständige Terminplanungs-App (Screnshot: ZDNet bei iTunes)Mit Events präsentiert Facebook eine eigenständige Terminplanungs-App (Screnshot: ZDNet bei iTunes)

Einen Zwang zum Umstieg auf das eigenständige Programm gibt es vorerst offenbar nicht. Dagegen strich Facebook einst die Chatfunktion aus seiner Basis-App, als sich der Erfolg von Messenger abzuzeichnen begann, um noch mehr Anwender zur Installation zu bringen. Bei Moments war es ähnlich.

Seit einigen Tagen ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit Facebook Messenger für alle verfügbar. „Geheime Unterhaltungen“ müssen für jede Konversation separat ausgewählt werden. Sie lassen sich mit einem Timer versehen und unterstützen Text und Bilder, aber weder GIFs noch Video. Zudem sind sie nur auf dem Endgerät einsehbar, auf dem der Austausch gestartet wurde.

[mit Material von Richard Nieva, CNET.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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