Gartner: PC-Markt schrumpft 2016 voraussichtlich um 8 Prozent

Einziger Lichtblick sind Premium-Geräte wie Microsoft Surface und Apple MacBook Air. Sie sollen dem Markt bis 2018 sogar wieder zu einem Wachstum verhelfen. Im Smartphonemarkt schrumpft das Premium-Segment in diesem Jahr jedoch.

Gartner hat seine Prognose für die Verkaufszahlen für Endgeräte aktualisiert. Demnach bleiben der PC-, der Tablet- und auch der Handymarkt in diesem Jahr voraussichtlich hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück. Der PC-Markt soll um 8 Prozent auf 265 Millionen Einheiten schrumpfen. Der Markt für „Basic Ultramobiles“ – darunter verstehen die Marktforscher Tablets wie Apple iPad, Samsung Galaxy Tab oder auch Lenovo Yoga Tab – soll sich um 10 Prozent auf 177 Millionen Einheiten verschlechtern. 1,887 Milliarden verkaufte Mobiltelefone würden zudem einem Rückgang von rund 1,6 Prozent entsprechen.

Den PC-Markt unterteilt Gartner in zwei Kategorien: traditionelle Desktops und Notebooks sowie Premium Ultramobiles. Letzteres setzt sich aus den Surface-Produkten von Microsoft, Apples MacBook Air und ähnlichen Geräten zusammen. Während die klassischen PCs 2016 ein Minus von fast 12 Prozent erreichen sollen, sagen die Marktforscher den Premium Ultramobiles ein Wachstum von 11 Prozent voraus. Fast jeder fünfte PC, der in diesem Jahr verkauft wird, fällt in diese Kategorie.

Prognose für die Verkaufszahlen von Endgeräten bis zum Jahr 2018 (Bild: Gartner).PCs, hochwertige ultramobile Geräte und Standard-Tablets werden in der Statistik zudem zum Markt für Computing Devices zusammengefasst. Er soll 2016 ein Volumen von 442 Millionen Einheiten erreichen, was einem Rückgang von fast neun Prozent entspricht. Mit einem Wachstum rechnen die Marktforscher erst wieder im Jahr 2018, das allerdings nur der Kategorie der Premium Ultramobiles zugerechnet wird. Ihr Anteil am PC-Markt soll von derzeit 18,5 Prozent auf rund 27 Prozent ansteigen.

Der Handymarkt soll indes schon 2017 zu einem leichten Wachstum zurückkehren, das sich 2018 fortsetzen soll. Dann soll der Markt ein Volumen von 1,933 Milliarden Einheiten erreichen und damit auch das Niveau von 2015 übersteigen.

Hier sind einzig Smartphones für das Wachstum verantwortlich, deren Verkäufe jedoch deutlich langsamer zunehmen werden als in den Vorjahren. „Das ist keine Überraschung; der Smartphonemarkt erreicht mit Geräten, die zunehmend leistungsfähiger werden und über längere Zeiträume gut bleiben, die globale Sättigung“, sagte Roberta Cozza, Research Director bei Gartner.

Premium-Smartphones sollen sich in diesem Jahr schlechter verkaufen als 2015. Dafür macht Gartner unter anderem das iPhone 7 verantwortlich. „Wir erwarten, dass der Markt für Premium-Smartphones 2017 zu einem Wachstum von 3,5 Prozent zurückkehrt, da mehr Altgeräte ausgetauscht werden und in Erwartung des neuen iPhone im kommenden Jahr, das ein neues Design und neue Funktionen bieten soll, die attraktiv genug sind, um Nutzer vom Kauf eines neuen Geräts zu überzeugen“, ergänzte Cozza.

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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