Samsung stellt M.2-SSDs 960 Pro und 960 Evo vor

Der Hersteller verspricht mit beiden SSD-Serien hohe Performance, die privaten wie professionellen Nutzern zugutekommen soll. Die NVMe-SSD 960 Pro bietet als Nachfolger der 950 Pro Speicherkapazitäten von bis zu 2 TByte. Die Solid State Drives kommen voraussichtlich im November 2016 in den Handel.

Samsung hat die neuen M.2-SSDs 960 Pro und 960 Evo auf seinem jährlichen SSD Summit in Seoul vorgestellt. Die das NVMe-Protokoll nutzende 960 Pro bietet als Nachfolger der 950 Pro im kompakten M.2-Format Speicherkapazitäten von bis zu 2 TByte. Möglich wurde das durch die V-NAND-Technologie, da die vertikale Anordnung der Speicherzellen eine extrem hohe Datendichte auf wenig Grundfläche erlaubt.

Ein neuer Controller soll für deutlich höhere Geschwindigkeit im Vergleich zu den vorhergehenden Laufwerken sorgen. Neben NVMe (Non-Volatile Memory Express) sorgt die Anbindung per PCI-Express 3.0 mit vier Lanes für Beschleunigung.

(Bild: Samsung)

Samsung nennt für die 960 Pro eine Performance beim zufälligen Lesen und Schreiben von bis zu 440.000 respektive 360.000 IOPS. Sie soll eine sequenzielle Leseleistung von bis zu 3500 MByte/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 2100 MByte/s erreichen. Die SSD 960 Evo kommt demnach auf 380.000 IOPS beziehungsweise 360.000 IOPS beim zufälligen Lesen und Schreiben. Sie erzielt sequenzielle Transferraten von bis zu 3200 MByte/s beim Lesen sowie bis zu 1900 MByte/s beim Schreiben.

„Bereits letztes Jahr haben wir mit unserer SSD 950 Pro das NVMe-Zeitalter eingeläutet“, lässt sich Frank Kalisch zitieren, Director IT Storage Samsung Electronics GmbH. „Mit den SSDs 960 Evo und Pro sorgt Samsung nun abermals für Rekordzeiten in der Speichertechnologie und eröffnet damit ganz neue Möglichkeiten für Privatnutzer und Profis.“

Der koreanische Hersteller verweist außerdem auf die aktualisierte Software Samsung Magician mit neuen Funktionen. Über die Benutzeroberfläche können Anwender Anpassungen vornehmen und etwa Firmware-Updates einstellen. Vor Überhitzung schützen sowie bei Lastspitzen eine verlässliche Leistung garantieren soll Samsungs Thermal Guard Technology.

Die Solid State Drives kommen voraussichtlich im November 2016 in den Handel. Preise für Deutschland hat Samsung noch nicht genannt, während die Preise für den US-Markt bereits bekannt sind. Dort kostet die SSD 960 Evo 130 Dollar (250 GByte), 249 Dollar (500 GByte) und 479 Dollar (1 TByte). Die SSD 960 Pro kommt auf 330 Dollar (512 GByte), 629 Dollar (1 TByte) beziehungsweise 1299 Dollar (2 TByte). Die Garantie beläuft sich bei den Evo-Modellen auf drei Jahre und bei den Pro-Modellen auf fünf Jahre.

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Themenseiten: SSD, Samsung, Storage

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2 Kommentare zu Samsung stellt M.2-SSDs 960 Pro und 960 Evo vor

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  • Am 22. September 2016 um 11:52 von MacNichtSoSchlau

    Frage an den Autor. Kann man die HD eines iMac (Mitte 2012) gegen diese Module austauschen? Also als driekter Festplattenersatz.

    • Am 22. September 2016 um 12:20 von Kai Schmerer

      Nein. Apple verwendet proprietäre Schnittstellen.

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