Microsoft schließt Skype-Niederlassung in London

Dort verlieren rund 220 Personen ihren Job. In den USA müssen weitere 300 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz räumen. Die Stellenstreichungen sind Teil der im Juli angekündigten Reorganisation, in deren Rahmen sich Microsoft von 2850 Mitarbeitern trennt.

Microsoft hat im Rahmen der im Juli angekündigten Reorganisation weitere Stellen abgebaut. Davon sind vor allem Mitarbeiter am Stammsitz Redmond sowie in London betroffen. In der britischen Hauptstadt schließt der Softwarekonzern offenbar die Niederlassung seiner Tochter Skype, wie die Financial Times berichtet. Eine Firmensprecherin bestätigte daraufhin die Konsolidierung von technischen Stellen in den Bereichen Skype und Yammer.

Microsoft-Schild vor Gebäude 99 des Redmond-Campus (Bild: Microsoft)Dadurch sollen insgesamt 220 Personen ihren Job verlieren. In den USA mussten weitere 300 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz räumen, vor allem im Großraum Puget Sound im US-Bundesstaat Washington, zu dem neben Seattle auch Redmond gehört.

Ende Juli hatte Microsoft seine Pläne für die Streichung von weiteren 2850 Jobs weltweit vorgelegt – zusätzlich zu den 1850 Arbeitsplätzen, deren Wegfall das Unternehmen im Mai 2016 angekündigt hatte. Erstere will Microsoft im Lauf des Geschäftsjahrs 2017, also bis zum 30. Juni 2017 umsetzen.

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Bis Mitte 2016 hatte sich Microsoft bereits von 7400 Mitarbeitern getrennt. Vor allem Beschäftigte der Smartphone-Sparte mussten sich einen neuen Arbeitgeber suchen. Das schwache Handygeschäft war auch Grund für die Reorganisation im Mai 2016, der die erwähnten 1850 Stellen zum Opfer fielen. Dazu kommen noch rund 4500 Jobs, die Microsoft zusammen mit dem Verkauf des Bereichs Feature Phones an FIH Mobile auslagerte.

Ende Juni beschäftige Microsoft weltweit rund 114.000 Vollzeitkräfte. In den USA arbeiteten zu dem Zeitpunkt alleine 63.000 Menschen für den Softwarekonzern. Die Bilanz für das laufende erste Fiskalquartal 2017 legt Microsoft am 20. Oktober vor.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Stefan Beiersmann
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