Intel: MGT soll sich nicht John McAfee nennen

John McAfee will Rechte, die er bereits 1991 abgetreten hatte, jetzt wieder erstreiten. Er will in diesem Prozess gegen Intel den Nachweis erbringen, dass die Rechte an seinem Namen ihm alleine gehören.

John McAfee, durch den Verkauf des gleichnamigen Antivirenherstellers zum Multimillionär avanciert, plante, das Unternehmen MGT Capital Investments in John McAfee Global Technologies umzubenennen. Jetzt muss er sich allerdings mit Intel auseinandersetzen. Grund dafür sind die Namensrechte an dem Unternehmen McAfee. Wenn es nach Intel geht, darf John McAfee laut einem Dokument sein neues Unternehmen nicht „John McAfee“ nennen.

2011 hatte Intel den Antivirenspezialisten für 7,7 Milliarden übernommen und damit auch die entsprechenden Namensrechte. Nach wie vor bietet Intel Software-Produkte unter dem Namen McAfee an, auch wenn große Teile der Sicherheitslösungen inzwischen unter Intel Security laufen.

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Wie The Register berichtet, will McAfee nun diesen Streit weiter vor Gericht ausfechten und hatte vergangene Woche gegen Intel geklagt. McAfee will in diesem Prozess den Nachweis erbringen, dass die Rechte an seinem Namen ihm alleine gehören.

1991 hatte John McAfee sein damaliges Unternehmen McAfee verkauft. Die Rechte und das Unternehmen brachten ihm damals rund 9 Millionen Dollar ein. 1994 hatte er das Unternehmen verlassen.

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Von den Mainframes der 1960er-Jahre bis zur gegenwärtigen cloud-orientierten Entwicklung haben sich Rechenzentren enorm gewandelt. Als Anwendungen missionskritisch wurden und Desktop-Server in professionelle Rechenzentren umgezogen wurden, nahm die Anzahl physischer Server in den Rechenzentren exponentiell zu.

McAfee wurde jüngst zum CEO des Investors MGT Capial. Der Venture Capitalist hatte daraufhin auch das Startup D-Vasive übernommen, eine Gründung McAfees. Und so versucht der schillernde Millionär immer wieder mit neuen Gründungen sein Glück.

In Belize musste McAfee nach einem Mord an seinem Nachbarn im Jahre 2012 untertauchen. Nach seiner Flucht in die USA hatte er sich dann mit der Gründung eines Portals für Negativbewertungen versucht. Allerdings ist BrownList inzwischen im Nirvana des weltweiten Netzes untergegangen.

[Mit Material von Martin Schindler, silicon.de)

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