Kumulatives Microsoft-Update behebt PowerShell-Problem

Das bestätigt ein Microsoft-Sprecher. In den Release Notes wird es neben den anderen Fehlerkorrekturen und Leistungsverbesserungen ebenfalls erwähnt. Eine fehlende Datei hatte vergangene Woche die PowerShell Desired State Configuration unbrauchbar gemacht.

Das von Microsoft seit vergangener Nacht verteilte kumulative Update Build 14393.105 für Windows 10 Anniversary Update behebt wie erhofft Probleme, die den Einsatz von PowerShell unmöglich machten. Das hat ein Vertreter des Unternehmens auf Nachfrage ZDNet.com bestätigt.

Windows-10 (Bild: Microsoft)Am 23. August hatte Microsoft schon einmal ein kumulatives Update für Windows 10 Anniversary Update herausgegeben, Build 14393.82, das aber die PowerShell Desired State Configuration (DSC) unbrauchbar machte, mit dem Administratoren Unternehmensumgebungen verwalten können.. Microsoft erklärte, eine .MOF-Datei (für Management Object Format) fehle in dem Binärpaket. „Alle DSC-Operationen lösen einen ‚Invalid Property‘-Fehler aus“, melden also einen ungültigen Eingabewert. „Zusätzlich macht das Fehlen einer Binärdatei im Build-Paket des Updates das Implicit Remoting von PowerShell unbenutzbar“, das es normalerweise erlaube, PowerShell nicht nur lokal, sondern remote zu nutzen. Der Import einer Remote-Session sei nun unmöglich.

Die Information von Microsoft ließ vergangene Woche durchklingen, dass die Probleme von PowerShell intern absehbar waren. Zumindest im Fall von ebenfalls aufgetretenen Webcam-Problemen traf dies zu: Diese waren schon im Januar bekannt; trotz Insider-Testprogramms gelang es offenbar seither nicht, sie abzustellen. Eine offizielle Warnung hätten wohl viele Anwender begrüßt.

Insgesamt ist Build 14393.105 nun schon das dritte an normale Anwender (im Gegensatz zu Teilnehmern des Windows-Insider-Testprogramms) verteilte Update, seit Anniversary Update am 2. August allgemein verfügbar wurde. Eine Übersicht findet sich auf der Microsoft-Seite Windows 10 Update History, die vom Release to manufacturing (RTM) im Juli 2015 über das November-Update bis jetzt zum Anniversary Update reicht.

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In den Versionshinweisen zum kumulativen Update mit Datum 31. August wird die PowerShell-Korrektur übrigens nur beiläufig erwöhnt. Darin steht auch, dass das kumulative Update keine neuen Funktionen mitbringt. Eine Liste zählt die behobenen Fehler sowie Verbesserungen für Zuverlässigkeit und Stabilität auf.

Einen Tag zuvor lieferte Microsoft Fehlerkorrekturen und Updates für Surface Book und Surface Pro 4. Unter anderem sollen Treiberaktualisierungen endlich seit Monaten nie ganz beseitigte Probleme mit dem Akkuverbrauch lösen. Und für Teilnehmer im Fast Ring des Windows-Insider-Testprogramms liegt seit kurzem die zweite Testversion von Redstone 2 für PCs ebenso wie Smartphones vor.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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