Exynos 7570: Samsung führt 14-nm-Chip für Low-End-Smartphones ein

Somit deckt es alle Preisbereiche mit seiner aktuellen FinFET-Herstellungstechnik ab. Der Exynos 7570 unterstützt Hauptkameras mit bis zu 13 Megapixeln und Displayauflösungen bis WXGA. Er umfasst LTE-Modem, Navigation, WLAN, Bluetooth und RFID.

Samsung hat einen im 14-Nanometer-FinFET-Verfahren gefertigten Applikationsprozessor (AP) für Low-End-Smartphones vorgestellt. Er heißt Exynos 7570 und enthält ein Funkmodem ebenso wie einen Navigationschip.

Exynos 7570 (Bild: Samsung)Das 14-Nanometer-Verfahren nutzt Samsung seit Ende vergangenen Jahres für die Exynos-Prozessorreihe, wenn auch zunächst vor allem im Hochpreissegment, wo etwa der Exynos 8 Octa angesiedelt ist. Im Januar 2016 aktualisierte es den Fertigungsprozess sowohl für die eigene Produktion als auch für Kunden auf die zweite Generation. Im Februar folgten Exynos-Chips für Midrange-Smartphones.

Mit dem Exynos 7570 könne man nun eine vollständige Palette an 14-Nanometer-Lösungen anbieten, sagt Samsung – von den Spitzenprodukten bis ins untere Preissegment. Damit ausgestattete Smartphones und Geräte fürs Internet der Dinge (IoT) profitieren vor allem von den Stromspar-Eigenschaften der Halbleiter.

Der AP Exynos 7570 verfügt über ein LTE-Modem der Kategorie 4, WLAN, Bluetooth, UKW-Radio und einen GNSS-Navigationschip. Die Integration dieser Elemente in einem einzigen Halbleiterpaket ermögliche kompaktere Geräte, sagt Samsung. Zusätzlich bringt es dort einen Stromspar-IC und eine Lösung für die Nahfunktechnik RFID unter.

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Der Chip unterstützt Smartphone-Hauptkameras mit bis zu 13 Megapixeln sowie eine (typischerweise frontale) Zweitkamera mit bis zu 8 Megapixeln. Er kann Videos in Full-HD-Auflösung abspielen und Anzeigen mit Auflösungen bis WXGA (1366 mal 768 Pixel) ansteuern.

Samsungs Chipfertigung produziert nicht nur die hauseigenen Exynos-Prozessoren, sondern als so genannte Foundry auch im Auftrag anderer Chiphersteller. Zu seinen Kunden zählen Nvidia und Qualcomm. Es steht in diesem Segment im Wettbewerb mit TSMC, das aktuell mit einem 10-Nanometer-FinFET-Verfahren als exklusiver Produzent des nächsten Apple-Chips gehandelt wird.

[mit Material von Cho Mu-Hyun, ZDNet.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
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