Grid Monitoring: Nvidia ermöglicht Monitoring virtueller GPUs

Grid Monitoring erscheint diese Woche mit der nächsten Nvidia-Grid-Version. Virtuelle Ressourcen werden aufgeschlüsselt nach GPU-Typ, Leistung und Auslastung. Zu den erfassten Eigenschaften zählen Name, unterstützte Displays, maximale Auflösung, Frame-Puffer-Status und Lizenzstatus.

Nvidia bereitet eine Monitoring-Software mit der Bezeichnung Grid Monitoring für virtuelle Grafikprozessoreinheiten (GPUs) vor. Sie wird sich in der nächsten Version der Grafikvirtualisierungslösung Grid finden, die für morgen, 26. August 2016, angekündigt ist.

Ziel von Grid Monitoring ist es, einen besseren Überblick über die Auslastung virtueller GPUs zu bekommen. Außerdem soll dadurch eine Optimierung der Ressourcen besser realisiert werden können. Damit soll die Lösung einen den größten Nachteile von vGPU-Umgebungen – die Unübersichtlichkeit – kompensieren helfen.

Ressourcen werden aufgeschlüsselt nach GPU-Typ, Leistung und Auslastung, während sich jeder Parameter auch für Cluster und für ganze Firmen anzeigen lassen. Grid Monitoring enthält ein Discovery Tool, um virtuelle GPUs selbständig zu katalogisieren. Zu den erfassten Eigenschaften zählen Name, unterstützte Displays, maximale Auflösung, Frame-Puffer-Status und Lizenzstatus.

Nvidia Grid Monitoring (Diagramm: Nvidia)

Das Analysewerkzeug kann Berichte erstellen, die 3D-Nutzung, Enkodierung und Dekodierung unterscheiden. Zudem lässt es sich über Virtualisierungs- und Management-Konsolen von Anbietern wie Citrix und VMware mit anderen Monitoring-Lösungen kombinieren.

Nvidia Grid war 2014 gestartet und 2015 auf Version 2.0 mit laut Nvidia verdoppelter Leistung aktualisiert worden. Die Lösung ist für die Virtualisierung von Desktops und Workstations gedacht.

Beispiele für unterstützte Software sind die Mapping-Plattform ArcGIS von Esri, die 3D-Design-Lösung AutoCAD von Autodesk sowie Siemens NX für Produktdesign, Konzeption und Herstellung. Als Partner im Serverbereich dienen zum Beispiel Cisco, Dell, Hewlett-Packard und Lenovo.

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Während Grid als Unternehmenslösung konzipiert ist, verwendet es Nvidia selbst, um Spiele auf seine Konsole Shield zu streamen. Die Hypervisor-Technik VGX erlaubt es mehreren Nutzern, sich eine GPU zu teilen. Der Vorteil ist, dass man ein Spiel auf einem Gerät beginnen und später auf einem anderen fortsetzen kann. Die Hardware-Ausstattung bleibt nebensächlich, da das Bild nicht auf dem lokalen Gerät berechnet, sondern stattdessen via Internet darauf übertragen wird. Der Hersteller verspricht bei der Nutzung seiner Grid-Server eine ähnliche Spielerfahrung wie bei Verwendung einer lokalen Konsole mit Auflösungen von bis zu 1080p und 60 Bildern pro Sekunde. Allerdings können dabei je nach Titel störende Verzögerungen oder Latenzzeiten auftreten.

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

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Themenseiten: GPU, Nvidia, Prozessoren, Virtualisierung

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
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