Auch Samsung entwickelt ein Lautsprecher-Assistenzsystem

Scoop ist nach einem Antrag für die US-Zulassung zu schließen etwa so groß wie eine Kaffeetasse. Es wird offenbar mit Trageschlaufe fürs Handgelenk geliefert. Im Gehäuse stecken ein Lautsprecher, ein Mikrofon und ein Bluetooth-Funkmodul.

Samsung bereitet offenbar einen Sprachassistenten im Lautsprecherformat vor, der mit Amazon Echo und Google Home konkurrieren soll. Das zeigt ein Antrag bei der US-Zulassungsbehörde Federal Communications Commission (FCC), den Ausdroid aufgespürt hat.

Samsung Scoop (Bild: FCC)Samsung Scoop (Bild: FCC)

Der Antrag umfasst eine Reihe Bilder des in Weiß gehaltenen Assistenten. Als Name ist demnach „Samsung Scoop“ vorgesehen; Samsung deklariert ihn als „Funklautsprecher“. Eine offizielle Ankündigung gibt es noch nicht. Auch enthält ein solcher FCC-Antrag keine Beschreibung der Gerätefunktionen.

Die Dokumentation weist aber auf ein integriertes Mikrofon und ein Bluetooth-Modul hin. So kann das Gerät mutmaßlich Sprachbefehle des Nutzers entgegennehmen, Suchanfragen beantworten, gewünschte Musik abspielen oder einen Timer aktivieren. Die Öffnungen für den Lautsprecher finden sich an der Oberseite von Scoop.

Im Vergleich zu Amazons Echo im Format einer Packung Tennisbälle fällt Samsungs Lösung eher klein aus. Sie ist nach den für die FCC bestimmten Fotos zu schließen rund, mit nur gut 5 Zentimetern Durchmesser, also etwa so groß wie eine Kaffeetasse. Dazu passt, dass Samsung eine Trageschlaufe mitliefert, die sich übers Handgelenk ziehen lässt.

Das macht zugleich klar, dass Scoop akkubetrieben sein wird. Geladen wird per Micro-USB-Port.

Samsung Scoop von oben (Bild: FCC)

Somit ähnelt Scoop weniger Amazon Echo, das der Konzern in diesem Jahr 3 Millionen Mal zu verkaufen erwartet, und vielmehr Amazon Echo Dot – einem kompakten Ableger mit identischer Sprachsteuerung, aber ohne Lautsprechereinheit. Echo Dot wird in den USA für rund 90 Dollar verkauft, etwa die Hälfte des Original-Echo. Amazon sieht es vor allem als Erweiterungsmöglichkeit für existierende Boxensysteme und Musikanlagen.

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Von den Mainframes der 1960er-Jahre bis zur gegenwärtigen cloud-orientierten Entwicklung haben sich Rechenzentren enorm gewandelt. Als Anwendungen missionskritisch wurden und Desktop-Server in professionelle Rechenzentren umgezogen wurden, nahm die Anzahl physischer Server in den Rechenzentren exponentiell zu.

Google Home hingegen wird möglicherweise über den Preis mit Echo konkurrieren, da es die Hardware-Basis des nur 35 Dollar teuren Streaming-Sticks Chromecast verwendet. Google spricht aber auch von einer kompetenteren Künstlichen Intelligenz: „Home beruht auf 17 Jahren Innovation hinsichtlich der Organisation weltweiter Informationen, um Fragen zu beantworten, die für andere Assistenten schwierig zu handhaben sind“, behauptet der zuständige Manager Mario Quieroz.

Auch Apple plant angeblich ein Siri SDK und einen Amazon-Echo-Konkurrenten. Bisher schränkte die strikte Kontrolle des Siri-Ökosystems den Nutzwert ein. Mit dem SDK würde Apple seinen Sprachassistenten für Drittentwickler öffnen und so neue Anwendungsszenarien ermöglichen. Der sprachgesteuerte Heimassistent soll zugleich als Lautsprecher dienen und auch via HomeKit die Bedienung von Smart-Home-Geräten erlauben.

Siri-Erfinder Dag Kittlaus hat inzwischen einen neuen Sprachassistenten entwickelt: „Viv“. so der Name, versteht verschachtelte Fragen und auch Nachfragen. Dazu muss es nicht erneut den Zusammenhang klären. Der frühere Siri-CEO verspricht Verfügbarkeit auf einer Vielzahl von Geräten und ein offenes Ökosystem.

[mit Material von Jake Smith, ZDNet.com]

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