Microsoft bringt OneNote-Importwerkzeug für Evernote auf Macs

Sie erfordert OS X 10.11 (El Capitan). Konvertierte Dokumente stehen anschließend geräteübergreifend auch unter Android und iOS zur Verfügung. Mit der im März eingeführten Windows-Version wurden laut Microsoft bisher etwa 71 Millionen Evernote-Seiten konvertiert.

Microsoft hat ein Werkzeug, das Evernote-Nutzern den Umstieg auf sein Konkurrenzangebot OneNote erleichtern soll, auch für Mac OS verfügbar gemacht. Darauf weist TechCrunch hin. Sein Einsatz erfordert OS X 10.11 (El Capitan) oder höher.

Evernote für Mac muss nicht installiert sein, beschleunigt und vereinfacht aber laut Microsoft den Import. Konvertierte Evernote-Dokumente stehen nach einer Synchronisierung auch in OneNote unter Android und iOS zur Verfügung.

Evernote zu OneNote (Bild: Microsoft)Für Windows gibt es einen vergleichbaren OneNote Importer seit März 2016. Er erfordert Windows 7 oder neuer und ein Microsoft-Konto. Schon damals wies Microsoft auch auf die geplante Mac-Version hin. Heute informiert das Unternehmen, damit seien bisher über 71 Millionen Evernote-Seiten zu OneNote umgezogen worden.

OneNote ist auf jeder unterstützten Plattform kostenlos, wird aber auch als Teil von Microsoft Office vertrieben. Evernote ist in der „Basic“ genannten Grundversion ebenfalls kostenfrei nutzbar, aber nur auf zwei Geräten. Unterstützung für mehr Geräte und diverse Zusatzfunktionen erfordern eine Plus-Mitgliedschaft für 30 Euro oder ein Premium-Konto für 60 Euro pro Jahr. Diese Preise gelten seit einer Erhöhung im Juni.

Firmen können auch Evernote Business für 120 Euro pro Nutzer und Jahr buchen. Microsofts Tool unterstützt laut FAQ Evernote Plus und Premium. Von der Business-Version ist nicht die Rede.

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Seit Smartphones den Markt erobert haben, gehören Apps zu unserem Alltag, und zwar in den verschiedensten Bereichen. Während sich Unternehmen derzeit mehr mit ihrer App-Strategie beschäftigen, beginnen innovativere Firmen damit, sich eine besser definierte Strategie zuzulegen, die sogenannte Apifizierungsstrategie des Geschäfts.

Evernote versucht seit rund einem Jahr, eine Krise zu beenden. Es musste Ende September 2016 beispielsweise 47 Mitarbeiter oder 13 Prozent der Belegschaft entlassen und drei Standorte schließen. Die Produktpalette wurde verschlankt und Evernote Food sowie Skitch (mit Ausnahme der Mac-Version) gestrichen. Der neue CEO Chris O’Neill berichtete aber immerhin auch von einem in zwölf Monaten um 40 Prozent gestiegenen Anteil zahlender Abonnenten.

Icon OneNote für iOSOneNote gilt bei Microsoft mindestens seit 2014 als strategisch besonders bedeutsames Produkt. In der Office-Abteilung bildet es seither einen von nur vier Schwerpunkten: neben Exchange/Outlook, OneDrive/SharePoint und Skype/Lync. Es ermöglicht das Sammeln und Organisieren von Daten aller Art, einschließlich Bildern, Audioaufzeichnungen oder auch Links und Webseiten. Das geplante, aber dann abgesagte 7-Zoll-Tablet Surface Mini sollte für die Erstellung von in OneNote gesammelten Notizen optimiert sein.

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