Google Inbox fasst Mails von Trello und GitHub zusammen

Es sind die ersten Integrationen spezifischer Drittanbieterdienste. Google lädt nun Firmen, die regelmäßig E-Mails versenden, zu ähnlichen Kooperationen ein. Zudem wurde Drive besser in die App eingebunden und das Löschen durch ein Icon vereinfacht.

Google erweitert seine E-Mail-App Inbox durch Integration von Drittanbieterdiensten. Den Anfang machen der Projektmanagement-Service Trello und das Code-Repositorium GitHub. Auch die hauseigenen Google Alerts werden in Inbox ab sofort zusammengefasst. Andere Firmen, die regelmäßig E-Mails versenden, lädt Google ein, mit ihm über eine Integration zu sprechen.

Der Hauptunterschied zwischen Inbox und Gmail oder auch anderen E-Mail-Programmen besteht darin, dass es Nachrichten zu gleichen Themen erkennt und sie zu Konversationen zusammenfasst. Dieses Prinzip greift seit April 2016 beispielsweise auch bei E-Mails zu einzelnen Terminen. So soll der Nutzer stehts auf dem Laufenden bleiben, wenn ein Treffen beispielsweise verschoben wurden. Tippt er einen Termin an, erhält er eine Verlaufsübersicht.

Zusammenfassung von Trello-Mails in Inbox (Bild: Google)Im Fall von Trello erhält der Nutzer eine Zusammenfassung der jüngsten Aktivitäten rund um einen Projekteintrag in Form einer Liste. E-Mails von GitHub weisen auf Code-Änderungen und gemeldete Probleme hin. In beiden Fällen bietet Inbox auch an, die zugehörige App zu öffnen, wenn das Endgerät unter Android oder iOS läuft.

Zudem bringt die Inbox-Aktualisierung Änderungen, die sich Google zufolge Nutzer gewünscht hatten. So muss man kein Menü mehr aufrufen, um eine E-Mail zu entfernen, sondern kann sie ebenso leicht löschen wie archivieren. Dazu dient ein Papierkorb-Icon. Durch Wischen war es schon länger möglich, Nachrichten zu löschen.

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Ebenfalls neu ist eine Integration mit Google Drive. Inbox-Nutzer können Links zu Drive in ihre Mails einbauen, im Mailprogramm Zugriffsberechtigungen ändern und auch Dateianhänge in ihrem Cloudspeicher ablegen.

Google Inbox ist als App für Android und Apples iOS verfügbar. Auch eine Chrome-Erweiterung steht zum kostenlosen Download bereit.

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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