LinkedIn lässt erstmals Videos im News Feed zu

Sie müssen sich mit Themen rund ums Berufsleben befassen - etwa "Diversität und Arbeitsplatzkultur bis hin zu Fortbildung und Innovation". Zum Start steht die Funktion nur 500 handverlesenen "Meinungsmachern" zur Verfügung. Dazu zählen Richard Branson, Bill Gates und Arianna Huffington.

LinkedIn ermöglicht zum ersten Mal einigen Nutzern, Videos zu posten. Sie sind allerdings auf 30 Sekunden Dauer beschränkt. Zudem wird die Funktion zunächst nur 500 handverlesenen „Meinungsmachern“ zur Verfügung stehen, also einigen besonders einflussreichen Mitgliedern.

Video im LinkedIn-Feed (Bild: LinkedIn)Zu diesen Meinungsmachern zählen Richard Branson, Bill Gates und Arianna Huffington. Als Themen der Videos gibt LinkedIn „Trendthemen und Nachrichten rund ums Berufsleben, von Diversität und Arbeitsplatzkultur bis hin zu Fortbildung und Innovation“, vor.

Postet einer der Meinungsmacher ein Video, erscheint es direkt im Feed derjenigen, die ihm folgen. Es lässt sich auch kommentieren.

Bei dieser vorsichtigen Einführung handelt es sich offenkundig um ein Experiment. Nutzervideos gelten bei Werbetreibenden als ideales Umfeld für Videowerbung. LinkedIn möchte aber sicherlich eine Entwicklung wie bei Facebook oder Instagram vermeiden – und Katzenvideos von seiner Zielgruppe, den Business-Anwendern, fernhalten.

Sollte sich der Testlauf als erfolgreich erweisen, ist wohl eine Ausweitung geplant. LinkedIn hat aktuell über 433 Millionen Mitglieder.

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LinkedIn (Bild: Linkedin)LinkedIn steht vor einer Übernahme durch Microsoft für 26,2 Milliarden Dollar. Die Summe ergibt sich aus einem Gebot von 196 Dollar je Aktie in bar, was in etwa einem Aufschlag von 50 Prozent auf den letzten Schlusskurs entspricht. Die Boards beider Firmen haben der Übernahme bereits zugestimmt. Sie soll bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

In der Folge sickerte durch, dass offenbar auch Google und Facebook sowie Salesforce an einem Kauf interessiert waren. Wie aus einer Börsenmeldung von LinkedIn hervorgeht, legten aber nur Microsoft und Salesforce ernsthafte Gebote vor. Letzteres soll sogar mehr als Microsoft geboten haben. Microsoft bekam dennoch den Vorzug, da es den gesamten Kaufpreis in bar zu zahlen bereit war.

[mit Material von Steven Ranger, ZDNet.com]

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