Microsoft Office erhält neue Bearbeitungsfunktionen

Word erhält ein Add-in mit dem Namen Researcher, das das Auffinden von relevanten Quellen vereinfachen soll. Die Schreibhilfe Editor soll indes den Schreibstil verbessern. Outlook-Nutzern stehen künftig @Mentions zur Verfügung.

Microsoft hat neue Bearbeitungsfunktionen für seine Office-Programme vorgestellt. Dazu gehört ein Researcher genanntes Add-in für Word, das eine einfachere Recherche erlauben soll. Durch eine Anbindung an Microsofts cloudbasierte Services soll es das Auffinden vertrauenswürdiger Quellen vereinfachen. Weitere Neuerungen betreffen Outlook und PowerPoint.

Researcher findet nach Unternehmensangaben Quellen im thematischen Kontext eines Dokuments. Sie lassen sich mit nur einem Mausklick und als Zitat gekennzeichnet in einen Text einfügen. Die Daten liefert der Bing Knowledge Graph. Weitere Quellen wie wissenschaftliche Dienste, Lexika, Enzyklopädien und historische Datenbanken sollen das direkte Recherchieren in Dokumente schon bald erweitern. In der Desktop-Version von Office 365 ProPlus steht die neue Funktion ab sofort zur Verfügung. Ein Update für die mobile Version soll in Kürze folgen.

Die neue Word-Funktion Editor soll Nutzern helfen, ihren Schreibstil zu verbessern (Screenshot: MIcrosoft).Die neue Word-Funktion Editor soll Nutzern helfen, ihren Schreibstil zu verbessern (Screenshot: MIcrosoft).Neu ist auch der Editor für Word, den Microsoft als „digitale Schreibhilfe“ bezeichnet. Er soll Nutzern helfen, ihren Schreibstil zu verbessern. „Dafür nutzt der cloudbasierte Service unter anderem Machine Learning und Spracherkennung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Letztere werde von einem Team aus Linguisten kontinuierlich verbessert. Editor markiere unklare und falsche Begriffe im Kontext eines Texts und schlage Korrekturen inklusive Begründung vor.

Outlook-Nutzern steht die bereits von Android und iOS bekannte Focused Inbox nun auch für Windows, Mac OS X und Outlook.com zur Verfügung. Sie soll es ihnen ermöglichen, sich auf die wichtigsten Nachrichten zu konzentrieren, indem sie alle Nachrichten in zwei Kategorien einteilt: Focused und andere. Die Funktion ist laut Microsoft lernfähig. Sie merkt sich unter anderem, wenn ein Nutzer regelmäßig bestimmte Nachrichten von einer Kategorie in die andere verschiebt.

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@Mentions wiederum erlauben es, Personen im Text einer E-Mail direkt anzusprechen. Wird einem Namen das @-Zeichen vorangestellt, hebt Outlook den Namen im Text hervor und fügt seine E-Mail-Adresse zum Feld „An“ hinzu. Zudem können Nutzer gezielt nach den @Mentions suchen. Allerdings ist die Funktion vorerst nur im Office Insider Program erhältlich. Nutzer von Outlook für iOS, Android und Windows 10 Mobile sollen sie aber ebenfalls in Kürze erhalten.

PowerPoint schließlich bietet eine Zoom genannte Funktion für die Erstellung interaktiver Präsentationen. „Dafür führt Microsoft drei neue Folientypen ein: ‚Summary Zoom‘, ‚Section Zoom‘ und ‚Slide Zoom‘. Sie machen flexibles Navigieren innerhalb von Präsentationen sowie von und zu beliebigen Folien über eine interaktive Startfolie möglich“, beschreibt Microsoft die Funktion. Sie ist ebenfalls im Office Insider Program verfügbar. Ein Youtube-Video zeigt PowerPoint Zoom zudem in Aktion.

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