Telefónica Deutschland startet O2 Banking

Die App für das erste komplett mobile Bankkonto eines Mobilfunkanbieters steht ab sofort für Android- und iOS-Nutzer zum kostenlosen Download bereit. O2 Banking bietet Überweisungen per Mobilfunknummer, kleinere Sofortkredite, umfangreiche Sicherheitsfeatures und vieles mehr.

Telefónica Deutschland bietet ab heute in Kooperation mit der Fidor Bank das erste komplett mobile Bankkonto eines Mobilfunkanbieters. Das Angebot von O2 Banking umfasst Überweisungen per Mobilfunknummer, kleinere Sofortkredite, Sicherheitsfeatures et cetera. O2 Banking steht allen Nutzern offen, auch Nicht-O2-Kunden.

Wie das Unternehmen heute in einem Blogeintrag mitgeteilt hat, erhalten O2-Kunden allerdings je nach Nutzung von O2 Banking noch ein monatliches Extra-Datenvolumen von bis zu 500 Megabyte und vorübergehend sogar von bis zu 1 Gigabyte. Schnellentschlossene erhalten zudem einen Einmalbonus von jeweils 1 GByte für die Kontoeröffnung sowie die erste Transaktion mit der kostenlosen Debit MasterCard. Die App steht ab sofort bei Google Play und im Apple Store zum kostenlosen Download zur Verfügung.

O2 Banking (Bild: Telefónica)Das Unternehmen hat seit der Ankündigung von O2 Banking Mitte Mai das Feedback von Testnutzern ausgewertet, um die App weiter zu optimieren. Künftig sollen auch die Rückmeldungen der Nutzer einfließen, um das Angebot kontinuierlich zu verbessern.

„O2 Banking setzt den Standard für das mobile Bankkonto der Zukunft und die Art und Weise, wie Menschen ihre Finanzen im digitalen Zeitalter managen“, erklärt Markus Haas, COO bei Telefónica Deutschland. „Dafür sorgt nicht nur unser Ansatz Megabytes statt Magerzinsen. Hinzu kommen einzigartige Features, optimale Benutzerfreundlichkeit sowie volle Transparenz über Leistungen und Gebühren. Unser Anspruch als führender digitaler Kommunikationsanbieter ist es, den Kunden fair und auf Augenhöhe zu begegnen. Nur so können wir sie in ihrem digitalen Lifestyle bestmöglich unterstützen.“

Die Anmeldung und Legitimierung erfolgt per Videotelefonie direkt auf dem Smartphone. Alle Schritte werden sowohl in der App als auch auf der O2 Banking Website mit zahlreichen Screenshots erklärt. Das Konto wird nach der erfolgreichen Legitimierung des Kunden sofort freigeschaltet. Der neue O2 Banking-Kunde erhält innerhalb ein paar Tagen seine kostenlose MasterCard. Kartenumsätze werden umgehend gebucht, da es sich um eine reine Debitkarte handelt.

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Von den Mainframes der 1960er-Jahre bis zur gegenwärtigen cloud-orientierten Entwicklung haben sich Rechenzentren enorm gewandelt. Als Anwendungen missionskritisch wurden und Desktop-Server in professionelle Rechenzentren umgezogen wurden, nahm die Anzahl physischer Server in den Rechenzentren exponentiell zu.

Sobald O2 Banking als Gehaltskonto zum Einsatz kommt oder der monatliche Kartenumsatz 500 Euro überschreitet, erhält der Kunde den Gold-Status. Die kostenlose Nutzung der MasterCard für Bargeldabhebungen am Geldautomaten ist laut Telefónica dann unbegrenzt, Kontogebühren fallen nicht an. Um in den Genuss des Silber-Status zu kommen, genügt ein monatlicher Kartenumsatz von mehr als 100 Euro. Auch hier fallen keine Kontogebühren an. Geldabheben am Automaten ist allerdings nur dreimal im Monat kostenfrei möglich. Bei jeder weiteren Abhebung fallen die im Preisverzeichnis aufgeführten Gebühren an. Wer auf seiner MasterCard weniger als 100 Euro Monatsumsatz bucht, erhält den Bronze-Status. Dieser umfasst eine kostenfreie Abhebung am Geldautomaten im Monat. Für das O2 Banking-Konto fällt im Bronze-Status außerdem eine monatliche Gebühr von 99 Cent an.

Entscheidend für den aktuellen Status ist immer jeweils der Vormonat. Die ersten drei Monate nach Anmeldung sind das Konto und alle Abhebungen unabhängig vom Umsatz kostenfrei.

Umgesetzt wird O2 Banking auf Basis des sogenannten „No-Stack Banking“ der Fidor Bank. Die 2009 gegründete Direktbank stellt Telefónica europaweit eine Banklizenz sowie individuelle Kunden-, Karten- und Transaktionsservices zur Verfügung, so dass es keine eigene Banking-Infrastruktur aufbauen oder eine Banklizenz erwerben muss. Technische Grundlage bildet das cloudbasierte Fidor Operating System (fOS). Die modulare Infrastruktur umfasst unter anderem Kommunikationsplattformen für den direkten Austausch mit Kunden via Web- oder Mobilanwendung, Datenanalysen, Treueprogramme für Kunden, Prognosemodelle sowie Payment- und Banking-Lösungen.

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