Corning stellt eingeschränkt sturzsicheres Gorilla Glass 5 vor

Es übersteht 80 Prozent aller Stürze aus 1,6 Meter Höhe unbeschadet. Erste Geräte mit Gorilla Glass 5 sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Nach Unternehmensangaben wurden bisher mehr als 4,5 Milliarden Geräte mit Gorilla Glass verkauft.

Corning hat die neueste Generation seines Gorilla Glass vorgestellt, das zahlreiche Hersteller zum Schutz der Displays ihrer elektronischen Geräte verwenden. Gorilla Glass 5 ist nach Herstellerangaben nicht nur unempfindlich gegenüber Kratzern, es soll sogar 80 Prozent aller Stürze aus 1,6 Meter Höhe unbeschadet überstehen.

Corning Gorilla Glass 5 (Bild: Corning)Schon bei dem im November 2014 vorgestellten Gorilla Glass 4 hatte Corning versprochen, dass Geräte in 80 Prozent der Fälle einen Sturz aus etwa einem Meter überleben. „Da in der Realität viele Stürze im Bereich zwischen Hüfte und Schulter beginnen, wussten wir, dass die Bruchsicherheit eine wichtige und notwendige Verbesserung ist“, sagte John Bayne, Vizepräsident und General Manager bei Corning.

In seiner Pressemitteilung zitiert Corning zudem aus einer Umfrage, wonach 85 Prozent der Smartphonebesitzer im vergangenen Jahr ihr Gerät mindestens einmal fallengelassen haben. 55 Prozent setzten ihr Smartphone sogar mindestens dreimal einem unfreiwilligen Sturz aus. Mehr als 60 Prozent aller Stürze erfolgten aus Hüft- bis Schulterhöhe.

„Bei jeder Generation von Corning Gorilla Glass haben wir unsere Glastechnik auf ein neues Niveau gehoben. Gorilla Glass 5 ist keine Ausnahme, da es Cornings Vorteile bei der Bruchsicherheit gegenüber konkurrierenden Glassorten weiter ausbaut“, ergänzte Bayne.

Corning zufolge wurde die Bruchsicherheit von Gorilla Glass 5 in Labortests ermittelt. Dabei überstand das Glas einen Sturz mit der Oberseite nach unten auf eine raue Oberfläche in vier von fünf Fallen unbeschadet. Details zu den Tests wie die genaue Beschaffenheit des Bodenmaterials ober die Größe der Glasproben bleibt das Unternehmen jedoch schuldig. Zudem ist unklar, wie sich Gorilla Glass 5 im Sturztest verhält, wenn es in ein Tablet oder ein Smartphone eingebaut wurde – zumal diese Geräte in der Praxis nicht immer genau mit dem Display nach unten fallen.

ANZEIGE

Zuverlässiger Schutz vor Ransomware

Ransomware heißt das aktuelle Schreckgespenst in der IT-Welt. Ob Privatanwender, Unternehmen oder öffentliche Institution: Praktisch jeder Internetnutzer hat Angst davor, dass er plötzlich nicht mehr auf seine Daten zugreifen kann, da sie verschlüsselt sind. Dabei bieten aktuelle Sicherheitslösungen wie Bitdefender 2017 zuverlässig Schutz vor dieser Erpressungssoftware.

Nach Angaben des Unternehmens ist Gorilla Glass 5 ab sofort für Gerätehersteller verfügbar. Erste Produkte mit dem neuen Glas sollen noch in diesem Jahr in den Handel kommen. Seit seinem Marktstart vor zehn Jahren sei Gorilla Glass in mehr als 4,5 Milliarden Geräten verbaut worden. Sie verteilten sich auf 1800 Produkte von mehr als 40 Herstellern.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

Themenseiten: Corning, Mobil, Smartphone, Tablet

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
Freier Mitarbeiter
Stefan Beiersmann
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Corning stellt eingeschränkt sturzsicheres Gorilla Glass 5 vor

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *