Seagate kündigt Guardian-Serie mit 10-TByte-Festplatten an

Sie umfasst die Modelle Barracuda Pro, Ironwolf und Skyhawk. Sie eigenen sich für den Einsatz in Notebooks und Desktops, Netzwerkspeicher beziehungsweise Überwachungssysteme. Mit Barracuda und Firecuda gibt es auch kleinere Ausführungen.

Seagate hat mit der Guardian-Serie ein neues Festplatten-Portfolio vorgestellt. Es umfasst die bis zu 10 TByte großen Modelle Barracuda Pro, Ironwolf und Skyhawk sowie die kleineren Ausführungen Barracuda und Firecuda. Die Barracuda-Varianten sind wie die Firecuda-Hybridlaufwerke für den Desktop-Betrieb ausgelegt. Die Ironwolf-Platten wurden für Netzwerkspeicher (Network Attached Storage, NAS) konzipiert und die Skyhawk-Modelle für Überwachungssysteme.

Die Barracuda Pro gibt es wie die Ironwolf und Skyhawk mit bis zu 10 TByte Kapazität (Bild: Seagate).Die Barracuda Pro gibt es wie die Ironwolf und Skyhawk mit bis zu 10 TByte Kapazität (Bild: Seagate).Zu den neuartigen Funktionen der 10-TByte-Festplatten zählt laut Hersteller Multi-Tier Caching (MTC), eine intelligente Caching-Architektur zur Performance-Verbesserung. „AgileArray“ soll durch Fehlerkorrektur, zweidimensionales Auswuchten sowie Energiemanagement die Leistung weiter optimieren.

Die neuen Barracuda-Festplatten sind in den Formaten 2,5 und 3,5 Zoll verfügbar. Sie arbeiten mit 7200 U./min und einer 6-GBit/s-SATA-Schnittstelle. Die 3,5-Zoll-Versionen liefern bis zu 10 TByte Kapazität, während die 7 Millimeter dicken 2,5-Zoll-Varianten maximal 2 TByte Speicherplatz bieten. Die Pro-Ausführung kommt mit 5 Jahren Garantie und Energiesparfunktionen, die die Betriebskosten niedrig halten sollen. Sie erreicht laut Datenblatt (PDF) eine durchschnittliche Transfergeschwindigkeit von bis zu 220 MByte/s. Die Cache-Größe beträgt 256 MByte.

Die Firecuda-SSHDs kombinieren 8 GByte MLC-Flashspeicher als Cache mit herkömmlicher Festplattentechnik im 2,5- und 3,5-Zoll-Format. Die durchschnittliche Leserate der bis zu 2 TByte großen Hybridlaufwerke beträgt laut Hersteller maximal 210 MByte/s.

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Die Ironwolf-Festplatten sind für den Dauerbetrieb in NAS-Umgebungen ausgelegt. Sie sind mit Sensoren ausgestattet, die Vibrationen in Multi-Festplatten-Systemen verhindern sollen. Die Laufwerke sind zudem für den Einsatz in RAID-Systemen optimiert und verfügen über Fehlerkorrekturmechanismen sowie ein erweitertes Energiemanagement. Die maximale Arbeitslast spezifiziert Seagate mit 180 TByte pro Jahr.

Auch die Skyhawk-Modelle mit bis zu 10 TByte Kapaziät verfügen über Rotational-Vibration-Sensoren zur Minimierung von Lese- und Schreibfehlern. Sie eignen sich laut Hersteller zur 24/7-Aufzeichnung von hochauflösendem Bildmaterial von bis zu 64 Kameras. Optional bietet Seagate Data Recovery Services an.

Die 10 TByte große Ironwolf ist laut Hersteller ab sofort bei Onlinehändlern wie Alternate, Amazon oder Cyberport erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 479,90 Euro. Für die anderen Neuvorstellungen liegen noch keine Informationen zu Verfügbarkeit und Preisen vor.

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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