Toshiba stellt Mobile Zero Client vor

Es bewirbt ihn als "erste Lösung für virtuelle Desktops auf Basis von Standard-Notebooks". Mitarbeiter in Unternehmen können damit mobil auf einen virtuellen Desktop zugreifen, ohne dass Informationen lokal gespeichert werden. Alle Funktionen und Daten stehen über eine cloudbasierte Virtual Desktop Infrastructure (VDI) zur Verfügung.

Toshiba hat einen Mobile Zero Client vorgestellt, den es als „erste Lösung für virtuelle Desktops auf Basis von Standard-Notebooks“ bezeichnet. Mitarbeiter in Unternehmen können damit von jedem Ort aus auf ihren eigenen virtuellen Desktop zugreifen, ohne dass Informationen lokal auf dem Gerät gespeichert werden. Alle Funktionen und Daten stehen über eine cloudbasierte Virtual Desktop Infrastructure (VDI) zur Verfügung.

Toshiba Satellite C70-B (Bild: Toshiba)Der Toshiba Mobile Zero Client (TMZC) ist für die neuesten Business-Notebooks des Herstellers verfügbar. Weil er nahtlos mit Citrix und VMware funktioniert, soll er sich einfach in bestehende IT-Infrastrukturen integrieren lassen. Unternehmen haben auch die Möglichkeit, die Lösung innerhalb des eigenen Netzwerks zu installieren.

Als Vorteile hebt Toshiba verbesserten Schutz vor Malware und ein geringeres Datendiebstahlrisiko hervor, falls das Notebook verloren gehen oder gestohlen werden sollte. Das von Toshiba selbst entwickelte BIOS des Mobile Zero Clients beschränkt Verbindungen zum Management-Server durch Authentifizierung und verhindert das Booten von externen Geräten oder nicht autorisierten Netzwerken.

Nach dem Einschalten des Notebooks wird der Toshiba Boot Control Service in einer abgesicherten Microsoft-Azure-Umgebung aktiviert. Er verhindert den Start von verlorenen oder gestohlenen Geräten und macht sie unbrauchbar, weil sich auf ihnen keine herkömmlichen Betriebssysteme installieren oder auszuführen lassen. Die Authentifizierung erfolgt bei jedem Bootvorgang und in regelmäßigen Abständen, während das System aktiv ist. Bei Bedarf kann das Notebook aus der Ferne ausgeschaltet werden. Zudem haben IT-Teams die Möglichkeit, per Endgeräte-Management Zugriffsrechte für bestimmte Anwendungen und Daten zu definieren und zentral zu kontrollieren.

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Damit soll das System sicherer sein als herkömmliche Thin Clients. „Da Unternehmen mit Thin Clients Daten flexibel speichern und verarbeiten können, bereiten sie den Weg für höhere Produktivität ihrer Mitarbeiter. Diese Lösungen sind allerdings häufig mit Herausforderungen und Risiken verbunden“, erklärt Tim Jaekel, Leiter B2B-PC-Produktmanagement bei Toshiba Europe. „So sind zum Beispiel die Zugangsdaten für die persönliche Authentifizierung und den Zugriff auf Daten auf dem Thin Client selbst gespeichert. Diese Informationen sind anfällig für Angriffe, und damit auch die auf dem Gerät gespeicherten wichtigen Unternehmensdaten. Aufgrund dessen, dass auf Thin Clients zudem ein Betriebssystem installiert ist, entsteht bei einer großen Anzahl an Geräten hoher Aufwand für die Administration und Wartung.“

Wie Anbieter anderer Zero Clients verspricht auch Toshiba, dass der TMZC Unternehmen dabei hilft, langfristig Kosten für die Einrichtung fester Arbeitsplätze im Büro, für den Energieverbrauch und für den Erwerb sowie die Wartung von Geräten einzusparen. Laut Hersteller testen die Lösung aktuell Kunden aus verschiedenen Branchen, darunter auch Firmen, die hohe Compliance- und Sicherheitsrichtlinien erfüllen müssen. Parallel entwickle man den Mobile Zero Client weiter, um künftig etwa LTE-Verbindungen zu ermöglichen.

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Themenseiten: Mobile, Notebook, Thin Client, Toshiba, Virtualisierung

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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