AVM macht FritzOS 6.60 für erste Fritzbox-Router verfügbar

Den Anfang machen die Spitzenmodelle Fritzbox 7490 und Fritzbox 6490 Cable. Die neue Firmware soll den Internetzugang beschleunigen und die Internettelefonie-Qualität steigern. Neu ist auch eine anpassbare Willkommensseite für den WLAN-Gastzugang.

AVM hat mit der Auslieferung des jüngsten Firmware-Updates FritzOS 6.60 für seine Router begonnen. Den Anfang machen die Spitzenmodelle Fritzbox 7490 für DSL und die Fritzbox 6490 Cable für den Kabelanschluss. Erstere erhält die Aktualisierung sofort, Letztere ab 1. August.

FritzOS (Bild: AVM)FritzOS 6.60 soll die Leistung des Internetzugangs sowie die Internettelefonie-Qualität steigern. Dank DNS-Optimierung bauen sich selbst bei hoher Auslastung Webseiten spürbar schneller auf und Streams starten zügiger, wie der Berliner Hersteller verspricht.

Zudem wurden ihm zufolge zahlreiche Verbesserungen implementiert, die verzögerungsarme Sprachübertragung, hohe Sprachqualität und schnelle Rufaufbauzeiten – auch unter hoher Belastung durch gleichzeitige Datenübertragung – sicherstellen. In unabhängigen Vergleichstests habe die Fritzbox 7490 mit 47 Millisekunden die geringste Sprachverzögerung bei Verbindungen innerhalb eines All-IP-Netzes erzielt.

Dem bestehenden WLAN-Gastzugang lässt sich neuerdings eine individuell anpassbare Willkommensseite vorschalten. Über diese können Cafés, Geschäfte oder Praxen Besucher begrüßen und sie auf ihre Homepage weiterleiten. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Foto oder Logo einzufügen sowie rechtliche Hinweise zur Nutzung des Hotspots bestätigen zu lassen.

Die Datenübertragung über den Fritz- Hotspot ist technisch vollständig vom eigenen WLAN und Heimnetz getrennt. Der Gastzugang umfasst auch Funktionen zur Kontrolle und Protokollierung der Nutzung. Wie sich der Fritz-Hotspot einrichten lässt, erläutert AVM am Beispiel der Fritzbox 7490 auf seiner Website.

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Von den Mainframes der 1960er-Jahre bis zur gegenwärtigen cloud-orientierten Entwicklung haben sich Rechenzentren enorm gewandelt. Als Anwendungen missionskritisch wurden und Desktop-Server in professionelle Rechenzentren umgezogen wurden, nahm die Anzahl physischer Server in den Rechenzentren exponentiell zu.

Der Mediaserver wurde mit FritzOS 6.60 ebenfalls verbessert. Er unterstützt jetzt die MagentaCloud der Deutschen Telekom als Quelle (ehemals T-Mediencenter). IPTV soll nun bei gleichzeitiger Nutzung über LAN und WLAN stabiler laufen. Auch die allgemeine Stabilität der WLAN-Verbindung sowie das Einstellen der WLAN-Zeitschaltung an Smartphone und Tablet hat AVM optimiert. Gleiches gilt für die Zeitschaltung des Anrufbeantworters.

Mobilfunk-Sticks von Huawei sollen jetzt besser erkannt und unterstütztt werden. Außerdem behebt die neue Firmware diverse Fehler, die etwa dazu führten, dass Telefonbucheinträge mit mehreren Rufnummern gelegentlich nicht vollständig übernommen wurden oder das Entfernen ungenutzer Geräte in der Heimnetzliste auch VPN-Verbindungen löschte.

Herunterladen und installieren lässt sich das jüngste Firmware-Update, indem der Nutzer in der Adresszeile des Browsers zunächst über die Eingabe von „fritz.box“ die Weboberfläche aufruft. Anschließend muss er unter dem Punkt „Assistenten“ die Schaltfläche „Update“ anklicken, um den Aktualisierungsprozess anzustoßen.

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