Nextcloud führt Enterprise-Support und iOS-Client ein

Unternehmen können aus den drei Support-Stufen Basic, Standard und Premium wählen. Die Einstiegspreise liegen zwischen 1500 und 3250 Euro netto. Das jüngste Release der Filehosting-Lösung liefert auch zahlreiche Enterprise-Funktionen wie WebRTC-Konferenzen sowie Kalender und Kontakte.

Der ownCloud-Fork Nextcloud bietet ab sofort Enterprise-Support und einen iOS-Client an. Das jüngste Release der Filehosting-Lösung bringt zahlreiche Enterprise-Funktionen, darunter Passwort-Richtlinien, abgesicherte WebRTC-Konferenzen sowie Kalender und Kontakte.

(Bild: Nextcloud)Enterprise-Support ist in den drei Stufen Basic, Standard und Premium verfügbar. Basic richtet sich an Unternehmen mit 51 bis 1000 Mitarbeitern, Standard an Firmen mit bis zu 2500 Angestellten und Premium an Organisationen mit bis zu 25.000 Beschäftigten oder mehr. Die Einstiegspreise reichen von 1500 über 2500 bis 3250 Euro netto pro Jahr.

Kleineren Unternehmen empfiehlt Nextcloud die Anschaffung der Spreedbox Business Appliance. Diese liefert als einfach zu installierende und sichere Hardware-Appliance Nextcloud- und Webkonferenzfunktionen. Im Preis von 1142 Euro netto ist ein Einjahres-Support-Vertrag enthalten.

Zu den neuen Enterprise-Funktionen von Nextcloud zählen Unterstützung für Security Assertion Markup Language (SAML) und Authentifizierung mittels Single Sign-on (SSO) sowie Intergation mit Windows Network Drive. Ebenfalls enthalten sind zahlreiche Protokollierungs- und Berichtfunktionen. Firmen können die Lösung zudem einfach mit einem eigenen Logo versehen.

Den anonymen Datei-Upload (ehemals Files Drop) hat Nextcloud verbessert. Neu ist darüber hinaus die Integration der von Collabora entwickelten erweiterten Cloud-Ausgabe der freien Bürosoftware LibreOffice, die seit Ende Juni als Collabora Online auch für ownCloud Enterprise zur Verfügung steht.

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Open Telekom Cloud: Ressourcen auf Abruf

Von Capex zu Opex: Mit IT-Kapazitäten aus der Cloud statt von eigenen Servern verwandeln Unternehmen gerade verstärkt starre Investitionskosten in dynamische Ausgaben, die sich dem Geschäftsverlauf anpassen – und werden damit flexibler. Immer beliebter: Infrastructure-as-a-Service (IaaS) aus der Open Telekom Cloud.

Hinsichtlich externem Storage unterstützt Nextcloud SWIFT, (S)FTP, WebDAV, Amazon S3, Google Drive, Dropbox, SMB/CIFS/Windows Network Drive and Open Stack Object Storage. All diese Funktionen sind in der jüngsten Version des kostenlosen Nextcloud Server enthalten.

Clients stehen außer für Windows, Mac und Linux auch für Android und neuerdings iOS bereit. Sie unterstützen alle benötigten Funktionen, einschließlich das Umbenennen, Löschen und Verschieben von Dateien, die Anzeige von Dokumenten, Fotos, Videos und Audiodateien mit Vorschauen sowie die lokale Speicherung favorisierter Dateien.

Anfang der Woche hat Nextcloud seine Teilnahme an der Intitiative Open Cloud Mesh bekannt gegeben. Unter dem Dach der Forschungsgemeinschaft GÉANT zielt sie darauf ab, Wissenschaftler und Universitäten in Europa, Amerika und Asien über miteinander verbundene, sichere Private Clouds zu vernetzen. Das Projekt baut auf dem Federated Cloud Syncing Protocol auf, das von ownCloud- und Nextcloud-Unterstützern entwickelt wurde. Aktuell erlaubt es die Synchronisation zwischen Nextcloud- und Pydio-Servern. Weitere Funktionen sollen demnächst verfügbar werden, entweder als Teil des Nextcloud-Core oder in Form von freien Zusatzanwendungen.

„Wie glauben, dass ein transparenter Entwicklungsprozess letztlich Nutzern und Kunden zugute kommt, nicht nur, weil mehr Unterstützer für besseren Code sorgen, sondern auch weil eine enge Zusammenarbeit mit Partnern eine bessere Orientierung an den Bedürfnissen der Anwender ermöglicht“, so Nextcloud. „Wir laden daher interessierte Nutzer und Kunden dazu ein, sich an der Entwicklung zu beteiligen.“

[mit Material von Steven J. Vaughan-Nichols, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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