Host Europe steigert Leistung seiner virtuellen Server

Sie nutzen jetzt ausschließlich SSDs und sollen sich dadurch auch für Datenbanken und dynamische Webanwendungen eignen. Kunden haben die Wahl zwischen sechs Leistungsstufen mit maximal zehn vCores, 32 GByte RAM und 800 GByte SSD-Speicher. Plesk 12.5 soll für eine einfache Verwaltung sorgen.

Host Europe hat sein Angebot an virtuellen Servern für professionelle Anwender überarbeitet. Um die Leistung zu erhöhen, setzt der Anbieter nun ausschließlich Solid State Disks (SSDs) ein. Außerdem wurde die Webserver-Distribution Plesk, die Konfigurationstools für Webhosting enthält, auf Version 12.5 aktualisiert.

(Bild: Host Europe)Durch den Einsatz der gegenüber herkömmlichen Festplatten deutlich schnelleren SSDs sollen sich die in sechs Leistungsstufen verfügbaren „Virtual Server“ auch für Datenbanken und dynamische Webanwendungen eignen. Administratoren haben vollen Zugriff auf das System und können die Konfigurationen jederzeit anpassen. Als Betriebssysteme stehen Windows Server 2012 R2, Debian 8, Ubuntu 14.04 oder CentOS 7 zur Auswahl.

Für Sicherheit sollen automatische Backups, Monitoring-Services und SSL-Verschlüsselung sorgen. Die Service Level Agreements garantieren eine Verfügbarkeit von 99,95 Prozent.

Plesk 12.5 bringt unter anderem erweiterten PHP-Support, einen verbesserten Taskplaner, ein überarbeitetes Interface, ein neues Reparaturwerkzeug, optimiertes Datenbankmanagement sowie Unterstützung für inkrementelle Backups und Betriebssystem-Updates auf einem Server. Generell erleichtert es die Verwaltung von Servern, so dass keine eingehenden Kenntnisse über das Betriebssystem nötig sind.

Host Europe unterteilt seine virtuellen Server auf Basis von HP-Hardware in die drei Kategorien Starter, Advanced und Enterprise. Starter eignet sich für Entwicklungs- und Testumgebungen, WordPress-Blogs sowie kleine bis mittelgroße Websites. Die Advanced-Konfigurationen sollen ausreichend Leistung für Onlineshops, komplexe Anwendungen oder Online-Communities liefern. Die Enterprise-Server empfiehlt der Anbieter etwa für Web-Infrastruktur-Appliaktionen und Datenbanken.

Die Einstiegskonfiguration „Starter 1“ für 9,99 Euro pro Monat umfasst zwei virtuelle CPU-Kerne (vCores), 2 GByte RAM, 100 GByte SSD-Speicher, Plesk Web Admin oder Web App. Ein SSL-Zertifikat ist optional gegen Aufpreis verfügbar. „Starter 2“ für 14,99 Euro monatlich bietet bei sonst gleicher Konfiguration 4 GByte RAM und 150 GByte SSD-Speicher.

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Die Angebote „Advanced“ und „Advanced Plus“ enthalten jeweils vier vCores, Plesk Web Pro und ein SSL-Zertifikat von Host Europe. Die mit 19,99 Euro günstigere Konfiguration kommt mit 6 GByte RAM und 200 GByte SSD-Speicher. Für 29,99 Euro im Monat stellt „Advanced Plus“ 8 GByte RAM und 400 GByte SSD-Speicher bereit.

Der „Enterprise“-Server für monatlich 39,99 Euro bietet sechs vCores, 16 GByte RAM und 600 GByte SSD-Speicher, die 59,99 Euro teure Spitzenkonfiguration „Enterprise Plus“ zehn vCores, 32 GByte RAM und 800 GByte SSD-Speicher. Außerdem ist bei beiden Plesk Web Unlimited sowie ein Domain-SSL-Zertifikat inklusive.

Host Europe stellt die virtuellen Server ohne Setup-Gebühr und Vertragsbindung zur Verfügung. Dadurch können die Ressourcen auch für kurzfristige Projekte eingesetzt werden. Die Kündigungsfrist beträgt vier Wochen zum Monatsende.

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