HP führt „Device as a Service“-Angebot für Unternehmen ein

Das Angebot für Geschäftskunden umfasst Beschaffung und Verwaltung von Geräten aus einer Hand. DaaS wurde nach dem Muster von HPs Managed Print Service gestaltet und schließt Vor-Ort-Support, Analytics sowie laufende Optimierungen ein. Berechnet wird monatlich je PC-Arbeitsplatz über einen mehrjährigen Zeitraum.

HP Inc baut sein Angebot für Geschäftskunden mit „Device as a Service“ (DaaS) aus, das die Beschaffung und Verwaltung von Geräten aus einer Hand umfasst. Die Dienstleistung soll mit dem Kauf der Geräte beginnen und bis zum Recycling gehen. DaaS schließt außerdem Analytik und laufende Optimierungen ein, um IT-Ressourcen freizusetzen.

HP Inc (Bild: HP)IT-Administratoren können über das Web auf ein Dashboard zugreifen, um Standort, Erhaltungszustand und Leistung der eingesetzten Geräte zu erfahren. Das Analytics-Feature dient dazu, rechtzeitig zu erkennen, wenn eine Hardware anfällig wird. Der Service soll etwa bemerken, wenn sich die Akkulaufzeit eines Notebooks verringert, und dem Nutzer rechtzeitig eine neue Batterie zukommen lassen.

DaaS wird jetzt allgemein verfügbar, rund ein Jahr nachdem HP ein Pilotprogramm in der asiatisch-pazifischen Region angekündigt hatte. Als Muster diente HPs Managed Print Service. „Das ist ein Geschäft, in dem wir in den letzten 15 Jahren sehr erfolgreich waren“, sagte dazu Bill Avey, General Manager und weltweit für die Personal System Services verantwortlich. „Viele Kunden schätzen unsere Fähigkeit, das als einen Service anzubieten.“

Das Abonnement von „Device as a Service“ startet typischerweise mit der Auswahl von Geräten. Dazu können PCs, Drucker, Kassensysteme oder jedes andere HP-Produkt gehören. HP ist aber auch bereit, die Produkte konkurrierender Hersteller zu übernehmen und zu betreuen. Vertraglich kann eine beliebige Kombination von Dienstleistungen bestimmt werden einschließlich Konfiguration und Installation, Datenmigration, Vor-Ort-Support und technischer Erneuerung. Laut Avey kann HP seinen Kunden auch dabei helfen, die mit unbeachteten Altgeräten verbundenen Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

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HP verweist außerdem auf die Nachfrage seiner Kunden nach einem Angebot in der Art von DaaS. Es gebe bereits ähnliche Verträge mit besonderen Kunden. So habe etwa Siemens Brasilien HP mit einer vollständigen Outsourcing-Lösung für seine Hardware betraut. Der Café-Filialist Coffee Bean & Tea Leaf habe seine Lokale mit elektronischen Kassensystemen ausgestattet, die von HP geliefert und verwaltet werden. Insgesamt gebe es Kunden in 20 Ländern rund um die Welt, die HPs Dienste auf solche Weise nutzen.

Bill Avey zufolge eignet sich „Device as a Service“ am besten für Unternehmen mit mindestens 300 Geräten, während Firmen mit weniger Geräten besser mit HP Subscription bedient wären. HP will DaaS je PC-Arbeitsplatz auf monatlicher Basis über einen mehrjährigen Zeitraum berechnen, wobei der Preis von den ausgewählten Dienstleistungen abhängt. Derzeit ist es über www.hp.com/go/daas und ausgewählte Channel-Partner verfügbar. Später in diesem Jahr soll es breiter über HPs Partner First Program zugänglich werden.

[mit Material von Stephanie Condon, ZDNet.com]

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Themenseiten: Business, Drucker, HP, HPE / Intel Just Right IT, PC

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