HP-Enterprise-CTO Martin Fink tritt zurück

Er geht in den Ruhestand. Antonio Neri löst ihn ab und soll vor allem die Forschung an der Architektur "The Machine" kommerzialisieren. HPE fasst auch seinen weltweiten Vertrieb zusammen und schafft eine Marketingabteilung einschließlich E-Commerce unter Henry Gomez.

HP-Enterprise-CEO Meg Whitman informiert in einem Blogbeitrag über personelle und organisatorische Veränderungen. Insbesondere verlässt mit Technikchef Martin Fink ein langjähriger Manager das Unternehmen, und der weltweite Vertrieb wird zusammengeführt.

Firmenschild von Hewlett Packard Enterprise (Bild: HPE)CTO Fink war mehr als 30 Jahre bei HP und zuletzt HPE beschäftigt; er geht in den Ruhestand. „Er ist ein visionärer Technologe und war entscheidend daran beteiligt, den Innovationsmotor bei HPE wieder zu starten“, schreibt Whitman. Linux, Open Source und Cloud nennt sie als Kernkompetenzen, würdigt aber auch Finks Arbeit an den Business Critical Systems und The Machine.

Unter The Machine ist HPEs Ansatz für eine neuartige Computing-Architektur zu verstehen, den jetzt Antonio Neri „weiter beschleunigen“ soll. Vor allem fordert Whitman, die Forschung an diesem Projekt „zur Business-Roadmap auszurichten“, also wohl die Forschungsergebnisse in zählbare Erfolge umzusetzen. „Diese Veränderung macht HPE nicht nur wettbewerbsfähiger – durch schnelleres Wachstum, größere Margen und stärkeren Free Cashflow -, sondern sie gibt uns auch die einmalige Chance, unsere interne Organisation von Grund auf zu überdenken.“

Die jetzt global aufgestellte Vertriebsabteilung wird Peter Ryan leiten, bisher Senior Vice President und als Managing Director für EMEA zuständig. Auch die separaten Teams für Produktmarketing, E-Commerce und Interessenvertretung der Kunden führt HPE zusammen: Die einheitliche Marketingabteilung übernimmt Henry Gomez, bisher Chief Marketing and Communications Officer. Die Leitung im Bereich IT und Cybersecurity fällt Chris Hsu zu, dem Chief Operating Officer. Dagegen scheidet Chief Customer Officer John Hinshaw zum Jahresende aus.

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„Wir leben in einer Welt, wo konstante Verbesserungen entscheidend für langfristigen Erfolg sind“, schließt Whitman. Hewlett Packard Enterprise ist seit November 2015 ein eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen.

Erst vor einem Monat hatte HPE seine IT-Services-Sparte abgespalten: Sie ging in ein neues Gemeinschaftsunternehmen mit CSC ein. Die Transaktion hatte einen Wert von 8,5 Milliarden Dollar. HPE hält 50 Prozent der Anteile des neuen Services-Spezialisten.

[mit Material von Stephanie Condon, ZDNet.com]

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