Nest vertreibt erstmals Partnerprodukte

Zum Start sind fünf Angebote verfügbar, darunter Leuchtmittel von Lifx und Philips. Einen deutschsprachigen Store gibt es noch nicht, wohl aber Lokalisierungen für Belgien, Frankreich und Großbritannien. Nest meldet zudem über 18.000 registrierte Entwickler in seinem Partnerprogramm.

Nest hat sein Online-Angebot um einen zentralen Shop erweitert, in dem man „Works with Nest“-kompatible Produkte wie Hue-Leuchtmittel von Philips oder den Wemo Switch direkt kaufen kann. Damit baut es das 2014 eingerichtete Partnerprogramm um eine wichtige Einrichtung aus.

Nest verkauft kompatible Partnerprodukte (Bild: Nest)Ein Versand nach Deutschland ist allerdings nicht vorgesehen, und auch die deutsche Sprache wird nicht unterstützt. Ein lokalisierter Nest Store wird vielmehr für die USA und Kanada, aber auch Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland und die Niederlande angeboten.

Während es insgesamt inzwischen über 100 Netz-kompatible Produkte gibt, sind in den Store vorerst nur fünf erhältlich: Lifx Color 1000 und Philips Hue Starter Kit (beides Leuchtmittel für Lampen), Rachio Smart Sprinkler Controller (Feuerlöschanlage), SkyBell HD WiFi Video Doorbell (Türklingel) sowie Wemo Switch (für diverse Elektrogeräte nutzbar, darunter Lampen). Weitere sollen folgen.

Gegenüber VentureBeat gab Nest zudem an, dass die Zahl der registrierten Nest-Entwickler auf über 18.000 angestiegen ist – von 11.000 im Oktober 2015. Plattform-Manager Greg Hu sagte der Publikation zudem, „wir glauben nicht, dass die Leute in einen Laden gehen wollen, um eine Zentrale fürs vernetzte Zuhause zu finden. All diese Geräte funktionieren allein, und jetzt können sie zusammen funktionieren. Alles beginnt mit großartigen Produkten.“

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Damit weist Hu auch auf eine Schwachstelle von Nest ein: Es ist ihm bisher nicht ausreichend gelungen, Verbrauchern einen Grund für die Einführung seiner Plattform zu geben. Seine eigenen Produkte, ein Thermostat, ein Rauchmelder und die zur Nest Cam umfirmierte Dropcam, drängen sich auch nicht jedem Hausbesitzer durch ihre Funktion auf. Eine stärkere Produktfokussierung könnte der richtige Weg für die Alphabet-Tochter sein.

Anfang des Monats war Nest-Gründer Tony Fadell als CEO zurückgetreten. Sein Nachfolger Marwan Fawaz ist nun bemüht, den zuletzt viel kritisierten Smart-Home-Spezialisten wieder zu beruhigen. Ein Verkauf stehe nicht zur Debatte, kommunizierte er den Mitarbeitern. Man werde die „großartige Roadmap“ umsetzen, die es schon gebe. Der erste Produktlaunch unter seiner Ägide steht in Kürze an.

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