Google-Kurs: In 165 Stunden zum Android-Programmierer

Der "Android Basics Nanodegree" wird bei Udacity angeboten. Nach der kostenlosen ersten Woche zahlt man 199 Dollar pro Monat. Für den Kurs wird mit einem Basisgehalt für Android-Entwickler von mindestens 52.000 Dollar geworben.

Google hat zusammen mit Udacity einen App-Entwicklerkurs mit Fokus auf Android gestartet. Anders als ähnliche Angebote wendet er sich an Interessenten ohne Vorerfahrung. Für die Teilnahme muss man mit 165 Stunden Zeitaufwand rechnen.

Android Basics Nanodegree: In 165 Stunden zum Android-App-Programmierer (Screenshot: ZDNet.de)Wer acht Stunden am Tag aufwendet, benötigt also nur etwa 21 Tage, um das Programm zu absolvieren. Realistischer dürften vier Stunden pro Tag oder weniger sein, um dem Gelernten auch die Chance geben, sich zu setzen. Schließlich wären selbst aufnahmefähige junge Menschen mit acht Stunden Unterricht am Tag überfordert.

Die Anbieter weisen darauf hin, dass das „Basisgehalt“ eines Android-Programmierers typischerweise zwischen 52.400 und 136.000 Dollar liege. Und genau das ist laut Beschreibung das Kursziel: „Keine Programmiererfahrung? Kein Problem! Die Fähigkeiten, die Sie in diesem jetzt startenden Nanodegree-Programm erwerben, werden Ihren Weg zum hauptberuflichen Android-Entwickler beschleunigen.“

Als technische Basis soll der Kurs die Programmiersprache Java vermitteln. Die erste Woche ist kostenlos. Darüber hinaus nimmt Udacity für Nanodegree-Programme 200 Euro pro Monat.

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Udacity wurde vom früheren Google-Mitarbeiter und Professor an der Universität Stanford Sebastian Thrun gegründet. Es wird nach eigenen Angaben von 4 Millionen Menschen weltweit genutzt. Im Fokus stehen seine Nanodegree-Programme, also „Nano-Abschlüsse“, die man auch zu Themen wie Webentwicklung und iOS-Entwicklung besuchen kann.

App-Welterfolge wie Snapchat oder auch das bizarre Spiel „Flappy Bird“ zeigen, dass man mit Apps in seltenen Fällen reich werden kann. Allerdings ist die Bereitschaft von Anwendern, Apps zu installieren, tendenziell rückläufig – zumal wenn sie Geld kosten oder Werbung einblenden.

[mit Material von Daniel Van Boom, News.com]

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