Apple bestätigt: iPad kann als Hub für HomeKit dienen

Damit steht die Fernsteuerfunktion etwa für Licht und Heizung auf allen Apple-Endgeräten des Anwenders zur Verfügung. Das iPad muss aber mit WLAN und Stromnetz verbunden sein. Sprachsteuerung mit Siri bleibt dem neuen Apple TV vorbehalten.

Apples Heimautomatisierungssystem HomeKit wird kein Apple TV als Schaltzentrale erfordern. Vielmehr lässt sich unter dem kommenden iOS 10 auch ein iPad als Hub fürs Smart Home nutzen. Das hat Apple gegenüber Slashgear bestätigt.

Apple HomeKit (Bild: Apple)In bisherigen Präsentationen von Apple und auch auf der Entwicklerkonferenz WWDC diese Woche wurde Apple TV als Zentrum des nach Apple-Standards vernetzten Heims gezeigt. Wie sich nun herausstellt, ist ein iPad mit iOS 10 ebenso einsetzbar. Das kommende Betriebssystem wird auf rund 60 Prozent aller bisher ausgelieferten iPads laufen, nämlich ab iPad Mini 2 und iPad 4.

Die Fernsteuerfunktion für HomeKit ist aber nur mit zwei Einschränkungen auf iPads verfügbar: Sie müssen ans Stromnetz angeschlossen und mit dem WLAN verbunden sein. Steckt der Anwender etwa das Ladegerät ab, verliert er die HomeKit-Hub-Funktionalität.

Ein solcher HomeKit-Hub gibt eine Fernsteuerungsfunktion frei: Der Anwender kann dann verbundene Heimelektrik und -elektronik mit all seinen Apple-Endgeräten über die HomeKit-App regeln, etwa die Jalousien hoch- und herunterfahren, das Licht einschalten, die Heizung steuern oder die Garagentür öffnen. Dagegen wird Slashgear zufolge die Sprachsteuerung von HomeKit-Geräten wie früher berichtet nur möglich sein, wenn ein aktuelles Apple TV mit dem Betriebssystem tvOS installiert ist.

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Sowohl iOS 10 als auch das neue tvOS werden im Herbst verfügbar gemacht werden. Ein Apple TV der vierten Generation ist in Deutschland und Österreich ab 179 Euro, in der Schweiz ab 169 Franken verfügbar.

Fürs Smart Home entwickelt sich Sprachsteuerung zu einer zentralen Funktion. Fürs Nest-Thermostat wurde sie im Dezember 2014 eingeführt. Amazons Musikstreaming-System Echo kann man nicht nur seine Musikauswahl per Sprachbefehl mitteilen, sondern damit auch im Internet suchen und Einkäufe erledigen. Neue Funktionen kommen laufend hinzu. Kleinere Anbieter wie Ubi und Ivee Sleek nutzen schon Sprachbefehle für die Heimautomatisierung, Insteon greift dazu auf Microsofts Windows-Assistenten Cortana zu.

Erste HomeKit-Partner sind etwa Ecobee, iHome, Insteon und Lutron. Sensoren von Elgato registrieren zudem offene Türen, Außen- oder Innenklima und messen den Stromverbrauch verbundener Geräte.

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iOS 10: HomeKit iPad Pro (Bild: ZDNet.de)

 

Themenseiten: Apple, Siri, Smart Home, Spracherkennung, iOS, iPad

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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