IBM WebSphere Commerce unterstützt Apple Pay

Der Bezahldienst steht ab Herbst für 12.000 Onlineshops bereit, die Händler weltweit auf Basis der IBM-Lösungen WebSphere Commerce betreiben. Bei den Kunden setzt er Apples Safari-Browser auf iPhone, iPad oder Mac voraus. Die Shop-Betreiber können das neue Feature mit einem Widget hinzufügen.

Onlineshops auf Basis der IBM-Lösungen WebSphere Commerce und Commerce on Cloud können ab Herbst Zahlungen mit Apple Pay akzeptieren. Damit steht der Bezahldienst für Händler bereit, die weltweit 12.000 Onlineshops auf dieser Grundlage betreiben. Er setzt bei den Kunden Apples Safari-Browser auf iPhone, iPad oder Mac voraus.

Apple und IBM tun sich für Mobile-Enterprise-Angebote zusammen (Bild: ZDNet.de)

Die Ankündigung hebt hervor, dass durch das einfachere Online-Bezahlen viele Abbrüche des Bezahlvorgangs durch Webshop-Käufer vermieden werden können. Wie beim Bezahlen mit Apple Pay innerhalb einer App müssen Anwender Karten- und Versanddaten nicht noch einmal eingeben, sondern können den Kauf einfach mit einem Fingertipp zum Abschluss bringen.

IBM erwähnt neben Kreditkarten auch EC-Karten für die Bezahlung mit Apple Pay. Zur Sicherheit werden die Kartennummern weder auf dem Gerät noch auf Apples Servern gespeichert, sondern verschlüsselt auf dem Gerät und in einem sicheren Bereich. Dynamische Sicherheitscodes geben einzelne Transaktionen frei.

„Kundenloyalität geht über alles“, lässt sich Harriet Green zitieren, General Manager, Watson IoT, Commerce and Education bei IBM. „Wenn Unternehmen die Loyalität ihrer Kunden nicht verlieren wollen, müssen sie bei Transaktionen sicherstellen, dass die Anwendung zweckmäßig und einfach ist und private Daten schützt. Mit IBM-Commerce-Lösungen können Unternehmen ihren Kunden ein einwandfreies Einkaufserlebnis liefern. Apple Pay macht es noch einfacher, Einkäufe abzuschließen, ohne dass erst nach Kreditkarten gesucht oder private Informationen preisgegeben werden müssen.“

Auch IT-Profis können die Bezahloption laut IBM ohne großen Aufwand umsetzen. Sie sollen Apple Pay ihren Geschäftskunden mit einem einfachen Lösungspaket zur Verfügung stellen. Die Betreiber können das neue Feature ihrem Webshop mit einem Widget hinzufügen.

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Shopify will den Apple-Service ab Herbst ebenfalls mit seiner E-Commerce-Plattform unterstützen, die von rund 275.000 Händlern eingesetzt wird. Auf seiner Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco kündigte Apple an, seinen Bezahldienst Apple Pay auf das Web auszuweiten. Anwender sollen damit künftig wie mit PayPal oder Amazon Payments Online-Einkäufe bezahlen können. Die Autorisierung erfolgt wie in Apps über den Touch-ID-Sensor von iPhone, iPad oder Apple Watch.

Bisher ließ sich Apple Pay nur auf zwei Arten einsetzen. Zum einen können Nutzer ihre Kreditkarteninformationen auf ihrem Telefon speichern und dann das Gerät in einem Geschäft an einem Bezahlterminal vorbeiführen. Kompatible Terminals sind aber noch nicht sehr verbreitet. Die zweite, deutlich breiter verfügbare Möglichkeit, Apple Pay zu nutzen, ist das Bezahlen innerhalb einer App.

Derzeit ist Apple Pay nur in sechs Ländern verfügbar, in Europa ausschließlich in Großbritannien. Diesen Sommer soll der Dienst zusätzlich in Frankreich, der Schweiz und Hongkong an den Start gehen. Aktuell gibt es Apple zufolge weltweit über 10 Millionen Terminals zum kontaktlosen Bezahlen mit Apple Pay, allein 2,5 Millionen davon innerhalb der USA.

Themenseiten: Apple, E-Commerce, IBM

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