Buffalo stellt Business-NAS mit bis zu 24 TByte und Hardware-RAID vor

Das TeraStation WSH5610DNS2 lässt sich wahlweise mit bis zu sechs 2- oder 4-TByte-Festplatten bestücken. Die Hardware-RAID-Lösung unterstützt die RAID-Modi JBOD, Spanning, 0, 1 und 5. Erstmals ist bei einem Buffalo-NAS aus der Windows-Storage-Server-Reihe zudem RAID 6 möglich. Die 12-TByte-Version kostet 3749, die 24-TByte-Variante 4899 Euro.

Buffalo hat seine Produktpalette um den mit sechs Festplattenschächten ausgestatteten Netzwerkspeicher TeraStation WSH5610DNS2 erweitert. Die für Unternehmen konzipierte Neuvorstellung enthält laut Hersteller als erstes NAS innerhalb seiner Windows-Storage-Server-Serie ein Hardware-RAID, um die Performanz und Verlässlichkeit erhöhen zu können.

TeraStation WSH5610DNS2 (Bild: Buffalo)Das NAS TeraStation WSH5610DNS2 bietet Platz für bis zu sechs 2- oder 4-TByte-Festplatten (Bild: Buffalo).

Bei der von Buffalo selbst entwickelten Lösung wird das Betriebssystem Windows Storage Server 2012 R2 Standard Edition auf einem eigenen SSD-Laufwerk ausgeführt. Der Festplattenverbund soll sich dann komplett für Nutzerdaten reservieren lassen. Durch das Hardware-RAID soll die Leistung selbst bei hoher Auslastung nicht beeinträchtigt werden – auch dann nicht, wenn das RAID wiederhergestellt werden muss. Unterstützt werden die RAID-Modi 0,1 und 5 sowie Spanning und JBOD.

Zudem hebt Buffalo hervor, dass erstmals bei einem Buffalo-NAS aus der Windows-Storage-Server-Reihe auch RAID 6 möglich ist, was aufgrund der doppelten Parität zusätzliche Sicherheit bringen soll. Bei dieser RAID-Stufe bleiben auch beim gleichzeitigen Ausfall von zwei Festplatten sämtliche Daten intakt und zugänglich.

In die Laufwerkseinschübe des TeraStation WSH5610DNS2 passen je nach gewünschter Konfiguration entweder sechs 2- oder sechs 4-TByte-Festplatten. Das NAS wird ab Werk schon vollbestückt mit WD-Red-HDDs ausgeliefert, die per 3-GBit/s-SATA-Interface angebunden werden und sich jederzeit im laufenden Betrieb austauschen lassen.

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Angetrieben wird der Netzwerkspeicher von einem Intel-Celeron-Prozessor, dessen vier Rechenkerne mit 2,41 GHz takten. Unterstützt wird die CPU durch 4 GByte DDR3-RAM. An externen Schnittstellen sind zwei Gigabit-Ethernet-Ports sowie ein USB-3.0- und zwei USB-2.0-Anschlüsse vorhanden. Zudem verbaut Buffalo einen eSATA- und einen D-Sub-Anschluss.

Via iSCSI Target 3.3 sollen sich speicherbezogene Aufgaben in Entwicklungs- und Testumgebungen sowie in Produktionsumgebungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen respektive Zweigstellen optimieren lassen. Neben dem Betriebssystem, mit sich das NAS nahtlos in Windows-Firmenumgebungen integrieren lassen soll, ist auf dem TeraStation WSH5610DNS2 auch die Sicherungssoftware NovaBackup Buffalo Edition vorinstalliert.

Abhängig von der jeweils gewählten Konfiguration wird der Netzwerkspeicher zu einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 3749 (12-TByte-Kapazität) respektive 4899 Euro (24-TByte-Kapazität) angeboten. Der Hersteller gibt eine eingeschränkte Garantie von drei Jahren auf das Produkt.

Themenseiten: Buffalo, Netzwerk, Storage

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Rainer Schneider
Autor: Rainer Schneider
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