Samsung Galaxy S7 Active in USA vorgestellt

Die Outdoor-Variante des Smartphone-Flaggschiffs wird zunächst exklusiv von AT&T vertrieben. Die Ausstattung entspricht weitgehend dem Standardmodell. Zusätzlich bietet das knapp 800 Dollar teure S7 Active ein robusteres Gehäuse nach US-Militärstandard und drei Hardware-Tasten.

Nicht Samsung selbst, sondern der Mobilfunkanbieter AT&T hat in den USA die erwartete Outdoor-Variante von Samsungs aktuellem Smartphone-Flaggschiff Galaxy S7 vorgestellt. Das Modell SM-G891A trägt wie schon beim Galaxy S4, S5 und S6 den Namenszusatz „Active“ und wird ab 10. Juni exklusiv von AT&T vertrieben. Kunden können zwischen den Farbvarianten „Sandy Gold“, „Camo Green“ und „Titanium Gray“ wählen. Mit Zweijahresvertrag kostet das Android-Gerät 33,31 Dollar pro Monat, insgesamt also knapp 800 Dollar.

Das S7 Active kommt mit einem stoßfesten Gehäuse und verfügt über drei physische Tasten, die unter dem kratz- und bruchfestem Display sitzen. Außerdem besitzt es eine konfigurierbare Taste zum Starten von Apps. Das Gehäuse ist wie beim Standardmodell nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt, entspricht aber zusätzlich auch dem US-Militärstandard MIL-STD-810G. So soll das Smartphone 30 Minuten bei einer maximalen Wassertiefe von 1,50 Meter und Stürze aus rund 1,50 Meter unbeschadet überstehen.

AT&T bietet das Galaxy S7 Active auch in Camouflage-Optik an (Bild: AT&T).AT&T bietet das Galaxy S7 Active auch in Camouflage-Optik an (Bild: AT&T).

Die Hardware-Ausstattung des Active-Modells entspricht weitgehend der des Galaxy S7. Das Display ist 5,1 Zoll groß und bietet eine Quad-HD-Auflösung von 2560 mal 1440 Bildpunkten. Angetrieben wird das Outdoor-Telefon von Qualcomms bis zu 2,15 GHz schneller Quad-Core-CPU Snapdragon 820. In dem hierzulande angebotenen Galaxy-S7-Standardmodell arbeitet hingegen der von Samsung selbst entwickelte Octa-Core-Chip Exynos 8890 mit bis zu 2,3 GHz Takt. An RAM sind unverändert 4 GByte integriert. Der interne Speicher ist identische 32 GByte groß. Wie beim Galaxy S7 lässt sich die Kapazität dank eines MicroSD-Kartenslots um bis zu 200 GByte erweitern. Der Akku bietet eine um ein Drittel höhere Kapazität von 4000 mAh, was für 14 Prozent mehr Laufzeit sorgen soll.

Die Dual-Pixel-Hauptkamera des Galaxy S7 Active löst wie beim im Februar vorgestellten Standardmodell 12 Megapixel auf. Sie verfügt über eine lichtstarke f/1.7-Blende, schnellen Autofokus und LED-Blitz. Fotos lassen sich über den konfigurierbaren „Active Key“ auslösen. Für Videotelefonie oder Selbstportraits ist eine 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite verbaut, die ebenfalls eine f/1.7-Blende sowie einen Selfie-Blitz bietet. Erstmals integriert Samsung in einem Active-Modell zudem einen Fingerabdrucksensor, mit dem Nutzer das Gerät entsperren oder Online-Einkäufe via Samsung Pay autorisieren können.

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In Sachen Kommunikation unterstützt das Galaxy S7 Active wie die Standardausführung LTE, UMTS samt Datenturbo HSPA+, Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac, NFC, USB 2.0, Bluetooth 4.2 und natürlich GPS beziehungsweise Glonass zur Positionsbestimmung. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 6.0.1 Marshmallow zum Einsatz, das Samsung wie üblich um seine TouchWiz-Oberfläche ergänzt.

Bis auf das robustere Design nach US-Militärstandard, die drei physischen Tasten und den Active Key scheint das Galaxy S7 Active dem ebenfalls staub- und wasserdichten Standardmodell kaum etwas an Outdoor-spezifischen Features voraus zu haben. Wie schon bei den Vorgängern dürfte das Gehäuse samt Verstärkungen an den Kanten nicht den Schutz eines echten Outdoor-Handys bieten.

Samsung zielt mit dem neuen Active-Modell sowohl auf Privat- als auch Geschäftskunden ab. „Die Kernbranchen für das Galaxy S7 Active sind Herstellung, Logistik, Außendienst und Regierungsorganisationen“, sagte Chris Briglin, Direktor für Produktmarketing bei Samsung Business. Das Gerät soll sich vor allem für Servicetechniker oder Vertriebsingenieure im Außeneinsatz eignen.

Die technischen Daten des Galaxy S7 Active im Überblick (Bild: AT&T)

[mit Material von Larry Dignan, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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