Social-Media-Konten von Mark Zuckerberg angeblich gehackt

Eine Gruppe namens Ourmine kompromittiert unter anderem Zuckerbergs Twitter- und Pinterest-Konto. Das Passwort wollen die Hacker der kürzlich veröffentlichten LinkedIn-Datenbank entnommen haben. Twitter hat inzwischen das Konto der Hacker gesperrt und ihre Tweets gelöscht.

Eine Hackergruppe, die sich selbst Ourmine nennt, behauptet, sie habe mehrere Social-Media-Konten von Facebook-CEO Mark Zuckerberg kompromittiert. Konkret griffen die Hacker, die mehr als 41.000 Follower auf Twitter haben, nach eigenen Angaben auf Zuckerbergs Instagram-, LinkedIn-, Pinterest- und Twitter-Konto zu.

Zum Beweis veröffentlichte Ourmine auch Screenshots der vorübergehend übernommenen Konten, wie Engadget berichtet. Inzwischen finden sich dort allerdings keine Spuren des Hackerangriffs. Auch diesbezügliche Tweets der Hacker inklusive einer Antwort von Zuckerberg wurden gelöscht. Das Twitter-Konto von Ourmine ist zudem gesperrt.

Zuckerberg-Hack (Bild: Ourmine)„Wir testen nur Ihre Sicherheit, bitte schicken Sie uns eine Direktnachricht“, hieß es einem Screenshot zufolge vorübergehend auf Zuckerbergs Pinterest-Konto. „Sie waren mit Ihrem Passwort in der LinkedIn-Datenbank“, schrieben die Hacker in einer Twitter-Direktnachricht an Zuckerberg. „Wir haben Zugang zu Ihrem Twitter, Instagram und Pinterest.“ Zuckerberg antwortete darauf: „Nein, haben Sie nicht.“

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Engadget weist zudem darauf hin, dass Zuckerberg einige seiner Social-Media-Konten nur sehr unregelmäßig benutzt. Zuckerbergs aktuellster Tweet ist aus dem Jahr 2012. Auf Pinterest hat er drei Pinnwände mit insgesamt vier Pins veröffentlicht, auf Instagram immerhin 30 Beiträge.

Ob Ourmine die Zugangsdaten für Zuckerbergs Konten tatsächlich aus der im Internet zum Verkauf angebotenen LinkedIn-Datenbank hat, ist unklar. Der Einbruch bei LinkedIn fand im Jahr 2012 statt. Die Anmeldedaten von 117 Millionen LinkedIn-Nutzern wurden allerdings erst kürzlich veröffentlicht. Sollte das tatsächlich die Quelle sein, würde das bedeuten, dass Zuckerberg das für LinkedIn verwendete Kennwort auch bei anderen Konten hinterlegt hatte.

[mit Material von Steven Musil, News.com]

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Themenseiten: Facebook, Hacker, LinkedIn, Pinterest, Security, Sicherheit, Soziale Netze, Twitter

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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