Schwacher PC- und Druckermarkt: HP verzeichnet weiteren Umsatzrückgang

Die Einnahmen sinken im zweiten Fiskalquartal um 11 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Der GAAP-Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften schrumpft im Jahresvergleich von 733 auf 660 Millionen Dollar. Seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr hat HP leicht nach unten korrigiert.

HP Inc hat seine Bilanz für das zweite Geschäftsquartal 2016 (bis 30. April) vorgelegt. Demnach musste es wegen einer weiterhin schwachen Nachfrage im PC- und Druckermarkt erneut einen Umsatzrückgang hinnehmen. Die Einnahmen sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um 11 Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar. Währungsbereinigt beträgt das Minus 5 Prozent.

HP Inc (Bild: HP)Der GAAP-Nettogewinn aus fortgeführten Geschäften beläuft sich auf 660 Millionen Dollar oder 0,38 Dollar je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte HP noch ein Plus von 733 Millionen Dollar oder 0,40 Dollar je Anteilsschein erzielt. Nach Non-GAAP liegt der Aktiengewinn im zweiten Fiskalquartal 2016 bei 0,41 Dollar.

Damit übertrifft HP teilweise die Prognosen der Wall-Street-Analysten. Sie hatten mit einem Aktiengewinn von 0,38 Dollar, aber auch mit etwas höheren Einnahmen von 11,72 Milliarden Dollar gerechnet. Dennoch zog der Kurs der unter dem Tickersymbol HPQ an der New Yorker Börse gehandelten Aktie nach Bekanntgabe der Bilanz deutlich an. Er stieg um fast sieben Prozent auf 13,03 Dollar.

HP-CEO Dion Weisler erklärte, sein Unternehmen sehe sich aktuell „schwierigen Marktbedingungen“ ausgesetzt, verfolge aber weiterhin seine langfristige Wachstumsstrategie. „Ich vertraue auf unsere Fähigkeiten und halte weiter an unseren Wachstumsplänen fest“, so Weisler. Der Fokus liegt dabei auf Innovation und Effizienz.

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Im abgelaufenen Quartal ging der Umsatz jedoch in allen Geschäftsbereichen zurück. Die Einnahmen der Sparte Personal Systems, die das PC-Geschäft mit Notebooks, Desktops und Workstations umfasst, sanken insgesamt um 10 Prozent auf 6,99 Milliarden Dollar. Der Umsatz mit Consumer-Geräten ging um 16 Prozent, der mit Business-Produkten um 7 Prozent zurück. Die Verkäufe schrumpften um 9 Prozent, da der Notebook-Absatz um 6 Prozent und der Desktop-Absatz um 10 Prozent fiel.

Die Druckersparte musste im Jahresvergleich ein Umsatzminus von 16 Prozent auf 4,637 Milliarden Dollar hinnehmen. Hier betrug der Absatzrückgang insgesamt 16 Prozent: 12 Prozent bei Business-Geräten und 18 Prozent bei Consumer-Hardware.

Seinen Ausblick für das Gesamtjahr hat HP leicht nach unten korrigiert. Es rechnet jetzt mit einem Non-GAAP-Aktiengewinn zwischen 1,59 und 1,65 Doller. Zuvor war es von einer Spanne von 1,59 bis 1,69 Dollar ausgegangen. Für das laufende dritte Quartal erwartet HP einen Gewinn zwischen 0,37 und 0,40 Dollar. Die Wall Street rechnet mit mindestens 0,41 Dollar.

[mit Material von Natalie Gagliordi, ZDNet.com]

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1 Kommentar zu Schwacher PC- und Druckermarkt: HP verzeichnet weiteren Umsatzrückgang

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  • Am 29. Mai 2016 um 22:27 von Detlef Schmidt

    Da muß man einfach die richtigen Notebooks herstellen. Da kreiert man schöne neue und interessante Modelle, aber es fehlt der i-Punkt, z.B. USB-C Anschluss an Stelle des USB 2.0 oder externe Grafikkarte an Stelle der internen. Zumindest sollte man dem Kunden die Wahl lassen. Da muß man sich doch nicht wundern!

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