F-Secure bietet Managed Service zur Erkennung von Datenschutzverletzungen

Der "Rapid-Detection Service" vereint maschinelle und menschliche Analyseverfahren, um Kunden in weniger als 30 Minuten über Sicherheitsvorfälle zu informieren. Zudem helfen Experten Firmen bei der Bewältigung - bei Bedarf auch vor Ort. Der Dienst soll sich nahtlos in vorhandene Netzwerksysteme integrieren.

F-Secure hat einen Dienst vorgestellt, der Unternehmen beim schnellen Identifizieren und Bewältigen von Datenschutzverletzungen sowie anderen Bedrohungen im Firmennetzwerk helfen soll. Der finnische Sicherheitsanbieter verspricht, der Rapid-Detection Service (RDS) informiere seine Kunden in weniger als 30 Minuten über einen Vorfall.

Der neue Dienst vereint laut Anbieter „Stärken von Mensch und Maschine“. Er besteht aus drei Hauptkomponenten: Endpunkt- und Netzwerksensoren sammeln kontinuierlich Daten über Aktivitäten und Vorfälle. F-Secures Bedrohungs- und Verhaltensanalyse nutzt die gesammelten Informationen, um verdächtige Anomalien auszumachen. Das von Sicherheitsexperten besetzte Rapid Detection Center arbeitet schließlich rund um die Uhr daran, tatsächliche Sicherheitsverletzungen zu identifizieren und sie zu bekämpfen.

Der "Rapid-Detection Service" vereint maschinelle und menschliche Analyseverfahren, um Kunden in weniger als 30 Minuten über Sicherheitsvorfälle zu informieren (Bild: F-Secure).Der „Rapid-Detection Service“ vereint maschinelle und menschliche Analyseverfahren, um Kunden in weniger als 30 Minuten über Sicherheitsvorfälle zu informieren (Bild: F-Secure).

Wurde ein Vorfall erkannt, setzt sich ein F-Secure-Experte innerhalb einer halben Stunde mit dem Kunden in Verbindung und beginnt mit der Bewältigung des Problems. Das kann bei Bedarf auch durch direkte Unterstützung vor Ort geschehen.

Laut Erka Koivunen, Berater für Cybersicherheit bei F-Secure, ist die menschliche Komponente ein wichtiger Faktor: „Bei menschlichen Gegenspielern kann man sich nicht alleine auf Computer verlassen. Aber unsere Experten wissen, wie die Angreifer denken, kennen die Taktiken, mit denen sie versuchen, ihre Angriffe vor den üblichen Erkennungs- und Schutzmaßnahmen zu verbergen. Gleichzeitig beseitigt die menschliche Kontrolle auch das Risiko von Fehlalarmen und der damit verbundenen Verschwendung von Zeit und Ressourcen.“

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Nach der Erkennung einer Datenschutzverletzung stellt RDS dem betroffenen Unternehmen auch eine direkt verwertbare Vorfallsanalyse zur Verfügung. Das IT-Security-Team des Kunden erfährt so im Detail, wie der Vorfall zustande kam und wie es die Sicherheitsverletzung isolieren kann. Bei der Beseitigung kann es sich zusätzlich zu jedem nötigen Schritt fachmännischen Rat einholen.

Der Rapid Detection Service integriert sich F-Secure zufolge nahtlos in bereits vorhandene Netzwerksysteme. Damit biete er Unternehmen eine zusätzliche Sicherheitsebene zur Verbesserung ihrer Cybersecurity-Strategie.

„Viele Unternehmen müssen feststellen, dass sie ohne Unterstützung bei der Erkennung von Datenschutzverletzungen und der Bewältigung von Sicherheitsvorfällen vor erheblichen Problemen stehen“, kommentiert Pekka Usva, für Advanced Threat Protection zuständiger Vice President bei F-Secure. „Ein effektives In-House-System aufzubauen ist extrem schwierig, extrem teuer und dauert Jahre. Man braucht ein Team von Cybersecurity-Experten, muss die nötige Überwachungsinfrastruktur einrichten und über erstklassige Bedrohungsanalyse verfügen. Die Unterstützung durch einen Managed Service ist dementsprechend eine überaus sinnvolle Investition – die sich sofort greifbar auszahlt.“

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