IT-Verantwortliche leiden unter steigender Komplexität der IT

66 Prozent der befragten Entscheidungsträger sehen darin eine Erschwernis für erfolgreiche Arbeit. 44 Prozent der IT-Teams nutzen für die Überwachung ihrer Netzwerke mehr als drei verschiedene Werkzeuge. Sie befürchten, die Kontrolle über Geschäftstransaktionen, Anwendungen und Infrastruktur ihres Unternehmens zu verlieren.

Zwei von drei befragten Experten beklagen die zunehmend komplexe Informationstechnik als erschwerend für erfolgreiche Arbeit. In einer Umfrage von Ipswitch gaben 66 Prozent von 1300 befragten IT-Entscheidungsträgern zu Protokoll, dass sie die heutigen IT-Umgebungen als sehr komplex erachten.

Aus der Umfrage (PDF) geht weiterhin hervor, dass vielfach eine Kombination nicht integrierter Tools zum Einsatz kommt. Demnach nutzen 44 Prozent der IT-Teams für die Überwachung ihrer Netzwerke mehr als drei verschiedene Werkzeuge – oder ihnen ist nicht bekannt, wie viele Tools dafür tatsächlich in Betrieb sind. Einige der befragten Organisationen sollen sogar zehn bis zwanzig Tools verwenden.

(Bild: Ipswitch)

Das alles reichte nicht aus, um vollständig zu überwachen, was den IT-Teams sinnvoll erschien. Als wesentliche Hindernisse gaben sie das Budget (28 Prozent), fehlende Mitarbeiter (18 Prozent) sowie die Komplexität der vorhandenen IT-Umgebung (15 Prozent) an. 54 Prozent erklärten sich außerdem unzufrieden mit den gängigen Lizenzmodellen für IT-Managementsoftware, da sie zu kostspielig, zu unflexibel und zu kompliziert in der Anwendung seien.

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Die Befragung führte Ipswitch, ein Hersteller von IT-Managementsoftware, im März und April 2016 durch. Sie galt der Frage, wie IT-Abteilungen mit der wachsenden Komplexität ihrer Anwendungen und ihrer Infrastruktur umgehen. Im Blickfeld war insbesondere die Situation des IT-Managements sowie die Netzwerküberwachung in ihren Unternehmen.

Die Umfrage zeigt laut Ipswitch, dass IT-Teams angesichts neuer Technologien, Geräte und Leistungsanforderungen befürchten, die Kontrolle über Geschäftstransaktionen, Anwendungen und Infrastruktur ihres Unternehmens zu verlieren. Den meisten Anlass zur Sorge gaben demnach mobile Geräte und drahtlose Netzwerke (55 Prozent), Cloud-Anwendungen (50 Prozent), Virtualisierung (49 Prozent), Bring Your Own Device (BYOD) (43 Prozent) und Anwendungen mit hoher Bandbreite wie Video oder Streaming (41 Prozent).