Spotify führt zwölf Original-Videoshows ein – auch in Deutschland

Beispielsweise kann es sich um Live-Auftritte, Interviews und Archivmaterial handeln, die zu einem 15-minütigen Video zusammengefasst sind - etwa über bestimmte Bands oder Alben. Im Fokus sollen stets Musik und Popkultur stehen. Videos sind nur in den Mobil-Apps für Android und iOS abrufbar.

Spotify wird noch dieses Jahr zwölf kurze, aber exklusive Videoshows anbieten. Sie sollen von Nutzern in Deutschland, Großbritannien, Schweden und den USA mittels der Spotify-Apps für Android und iOS abgerufen werden können.

Spotify (Bild: Spotify)Alle sollen Bezug zu Spotifys Schwerpunkt – der Musik – haben. Beispielsweise kann es sich um Live-Auftritte, Interviews und Archivmaterial handeln, die zu einem 15-minütigen Video zusammengefasst sind.

Konkret sind laut Bloomberg Dokumentarvideos zum Album „Pet Sounds“ der Beach Boys und über die Band Metallica geplant. An einzelnen Produktionen sind unter anderem Schauspieler Tim Robbins und mit Russell Simmons einer der Gründer von Def Jam Records beteiligt.

„Wir entwickeln Originalinhalte, die ihre Wurzeln in der Musik und der Popkultur haben und die zur Leidenschaft wie auch dem Sinn für Humor unseres Publikums passen“, kommentierte Tom Calderone, bei Spotify weltweit für Inhalte verantwortlich. „Wir arbeiten mit Musikern, Produzenten und Partnern zusammen, die wissen, dass Spotifys Nutzer sehr eng mit den Musikern verbunden sind und tiefer in ihre Welt eindringen, ihre Darbietungen sehen und ihre Geschichten hören wollen.“

Vor einem Jahr hatte Spotify Podcasts und kurze Nachrichtenclips in sein Streaming-Angebot aufgenommen, um sich breiter aufzustellen. Auf dem deutschen und österreichischen Markt landete es einen Coup, als es kürzlich die Kabarettisten Jan Böhmermann und Olli Schulz exklusiv für einen Podcast gewinnen konnte, der ab 15. Mai 2016 zu hören sein wird.

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Seit Ende Januar sind zudem Clips von Comedy Central, Vice News und der BBC in den Spotify-Mobilapps zu sehen. Auch dieses Angebot beschränkt sich auf Nutzer in Deutschland, Großbritannien, Schweden und den USA. Ein Beispiel ist die Rap-Comedy „Epic Rap Battles“ von Maker Studios.

Über die Video-Initiative berichtete im Januar das Wall Street Journal, Spotify zahle natürlich für die Lizenzierung der Videoinhalte, sehe Videos aber nicht unbedingt als neue Geldquelle an – zumindest nicht anfänglich. Zum Start verzichte es auf jegliche Werbung in Videos. Ziel sei es stattdessen, mithilfe der Clips neue Nutzer zu gewinnen und vorhandene Abonnenten dazu zu bringen, mehr Zeit mit der mobilen App zu verbringen. Im vergangenen Jahr habe CEO Daniel Ek Videoanzeigen jedoch als möglicherweise „wichtige Einnahmequelle“ bezeichnet.

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