Azure: Microsoft sagt Kunden mit Enterprise Agreement Support-Upgrade zu

Sie bekommen beispielsweise Standard-Support für 3600 Dollar gratis. Wer schon Standard-Support bezieht, wird auf Professional Direct für normalerweise 12.000 Dollar pro Jahr umgestellt. Das Angebot gilt für Bestands- wie Neukunden und wird ohne Aufwand automatisch gutgeschrieben.

Firmen, die zwischen 1. Mai 2016 und 30. Juni 2017 einen Jahresvertrag für Microsoft Azure mit Enterprise Agreement (EA) abschließen, erhalten ein Jahr lang einen um eine Stufe erhöhten Support. Dies gilt für neue und bestehende Kunden ohne Ausnahme, also auch in Deutschland. Nur wer ohnehin schon die höchste Supportstufe Premium gebucht hat, kann sich nicht verbessern.

Microsoft Azure (Bild: Microsoft)Wer Azure-Dienstleistungen über ein EA bezieht, aber ohne Support-Buchung, erhält Standard-Support im Wert von 3600 Dollar pro Jahr gratis. ProDirect Support für normalerweise 12.000 Dollar im Jahr erhalten diejenigen Kunden ohne Aufpreis, die Azure mittels Vorauszahlung von 100.000 Dollar für ein Jahr gebucht haben oder bei denen drei Monate in Folge jeweils mindestens 10.000 Dollar Gebühren anfallen – statt des üblichen Standard-Support.

Wer bereits ProDirect-Support für 12.000 Dollar jährlich bezieht, erhält statt eines Upgrades auf die Premium-Stufe sechs „App Consulting“-Sessions kostenlos. Sollte er zudem über den Schwellenwert kommen, wie gerade geschildert, stehen sechs weitere solche Sessions ohne Aufpreis zur Verfügung. Dabei handelt es sich um persönliche Schulungen eines Mitarbeiter durch einen Azure-Experten zu Themen wie der Architektur von Cloud-Umgebungen, App-Design und -Implementierung oder auch Ausrollen von Workloads.

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Microsoft zufolge müssen Kunden über den eigentlichen Azure-EA-Vertrag hinaus nichts unternehmen, um die Service-Upgrades in Anspruch zu nehmen. Sie werden ihnen automatisch zugebucht.

Das Angebot ist ein weiterer Versuch Microsofts, seine langjährigen Unternehmenskunden in die Cloud zu holen, statt eigene Infrastruktur zu betreiben. Diese Woche hatte das Unternehmen schon ein kostenloses Trainingsprogramm „Cloud Essential“ für IT-Manager ausgelobt, die mit solcher Infrastruktur befasst und möglicherweise noch nicht recht mit der Cloud vertraut sind.

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Azure-Support bietet Microsoft in neun Sprachen an, darunter auch Deutsch. Rund um die Uhr ist die Unterstützung allerdings nur in englischer sowie japanischer Sprache verfügbar.

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

Themenseiten: Azure, Cloud-Computing, Microsoft

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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