Adobe warnt vor kritischer Zero-Day-Lücke in Flash Player

Sie steckt in der Version 21.0.0.197 und früher für Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS. Bisher sind aber nur Angriffe auf Flash Player 20 unter Windows 7 und Windows XP bekannt. Ab Version 21.0.0.182 funktioniert der Exploit aufgrund einer neuen Sicherheitsfunktion nicht.

Adobe warnt vor einer Zero-Day-Lücke in Flash Player. Die als kritisch eingestufte Schwachstelle steckt in der Version 21.0.0.197 und früher für Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS. Ein Angreifer kann unter Umständen einen Absturz der Anwendung auslösen und sogar die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System übernehmen.

Adobe Flash Player (Bild: Adobe)Die Anfälligkeit mit der Nummer CVE-2016-1019 wird der Sicherheitsmeldung zufolge bereits aktiv für Angriffe auf Windows 7 und Windows XP mit Flash Player 20.0.0.306 und früher benutzt. Nach Angaben des Unternehmens verhindert eine mit Flash Player 21.0.0.182 eingeführte Sicherheitsfunktion, dass die Anfälligkeit ausgenutzt werden kann. Nutzer von Flash Player 21.0.0.182 oder höher sind demnach vor Angriffen geschützt.

Adobe rät betroffenen Anwendern, unverzüglich auf eine aktuelle Version von Flash Player umzusteigen. Sie wird über die automatische Updatefunktion sowie das Flash Player Download Center verteilt. Einen Patch will Adobe spätestens am 7. April zur Verfügung stellen, weswegen es bisher alle Details zur der Anfälligkeit zurückhält.

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Für Mozillas Browser Firefox steht derzeit nur die noch fehlerhafte aber laut Adobe nicht angreifbare Version 21.0.0.197 zum Download bereit. Das beispielsweise in Internet Explorer 11 unter Windows 10 integrierte Flash-Plug-in meldet sogar die noch ältere Version 21.0.0.182 als aktuell, die jedoch auch die fragliche Sicherheitsfunktion enthält, die vor dem Exploit schützt. Google verteilt indes bereits die Version 21.0.0.213 an Nutzer von Chrome 49.0.2623.110. Ob sie tatsächlich den angekündigten Patch enthält, ist nicht bekannt.

Entdeckt wurde die Anfälligkeit vom Sicherheitsforscher Kafeine, Genwei Jiang von FireEye sowie Clement Lecigne von Google. Kafeine lehnte auf Anfrage von Threatpost eine Stellungnahme vor Veröffentlichung des Patches ab. Die Produkte des Sicherheitsanbieters Eset erkennen die Schadsoftware „SWF/Exploit.CVE-2016-1019“ indes seit dem 5. April. Nutzer können unter http://www.adobe.com/software/flash/about/ die Flash-Player-Version überprüfen.

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2 Kommentare zu Adobe warnt vor kritischer Zero-Day-Lücke in Flash Player

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  • Am 7. April 2016 um 8:41 von Zupft

    Und wann entwickelt Adobe endlich mal sicherere Software? Ja klar, 100%igen Schutz gibts nicht, aber was es hier an Sicherheitslücken gibt ist ja schockierend.

  • Am 9. April 2016 um 12:59 von Andrea

    Dazu sage ich nur:

    na nur gut, dass ich schon lange keinen Flashplayer mehr nutze. Das einzige was ich – derzeit noch wegen einem Browsergame – nutze, ist Pepperflash in Chromium-Browser. Aber ich habe die Macher des Games im Forum schon angeschrieben, dass die bitte dieses Game mal endlich auf html5 umstellen mögen.

    Aber die ganzen anderen Flash-Player Pakete habe ich bei mir in meinem Linux schon lange deinstalliert und ich gucke nur noch html5. Wer bitte braucht noch den Flashplayer??

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