Betriebssysteme: Windows 10 steigert im März Marktanteil auf 14,15 Prozent

Das entspricht einem Plus von 1,3 Punkten gegenüber dem Vormonat. Die meisten Nutzer wechseln von Windows 7 zu Windows 10. Der gemeinsame Anteil aller Windows-Versionen stagniert indes bei 90,45 Prozent.

Windows 10 ist im März wieder schneller gewachsen als im Vormonat. Das Plus beläuft sich laut aktuellen Zahlen von Net Applications auf 1,3 Punkte, während es im Februar bei nur 0,97 Punkten lag. Microsofts jüngstes Betriebssystem läuft damit auf rund 14,15 Prozent aller PCs, die im vergangenen Monat auf das Internet zugegriffen haben.

Die meisten Nutzer wechselten im März offenbar von Windows 7 zu Windows 10. Dessen Anteil schrumpfte um 0,55 Punkte auf 51,89 Prozent. Windows XP steuerte 0,34 Punkte bei und verschlechterte sich von 11,24 auf 10,90 Prozent. Den geringsten Beitrag leistete indes Windows 8.x mit 0,25 Punkten. Der gemeinsame Anteil von Windows 8 und 8.1 sank auf 12,01 Prozent.

OS-Statistik im März (Bild: Net Applications)Alle Windows-Versionen zusammen kamen wie im Februar auf 90,45 Prozent. Der Anteil von Mac OS X erhöhte sich nur marginal von 7,76 auf 7,77 Prozent. Der Anteil der Linux-Nutzer stagnierte bei 1,78 Prozent.

StatCounter, das ein anderes Verfahren zur Ermittlung der Marktanteile verwendet als Net Applications, ermittelte indes für Windows 10 einen Anteil von 16,53 Prozent. Das entspricht einem Plus von 1,67 Punkten gegenüber Februar.

Microsoft selbst meldete anlässlich seiner Entwicklerkonferenz Build in der vergangenen Woche, dass Windows 10 inzwischen auf 270 Millionen Geräten weltweit aktiv genutzt wird. Daraus lässt sich allerdings kein Marktanteil berechnen, weil die Zahl der insgesamt weltweit genutzten PCs nicht bekannt ist – sie wird jedoch auf 1,5 bis 1,6 Milliarden geschätzt, inklusive Macs und Linux-Rechnern.

Demnach kämen die Zahlen von StatCounter der Realität näher als die Statistik von Net Applications. Bei angenommenen 1,6 Milliarden PCs weltweit entsprechen 16,85 Prozent immerhin 269,6 Millionen Computern. Die 14,15 Prozent von Net Applications würden indes bedeuten, dass es nur 226,4 Millionen Windows-10-PCs gibt.

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Allerdings bezieht Microsoft in seine 270 Millionen Windows-10-Geräte neben Desktops und Notebooks auch Tablets, Smartphones und IoT-Geräte ein – also alle Produkte auf denen eine Version von Windows 10 läuft. Beide Marktforschungsunternehmen erfassen in ihren Windows-Zahlen nach eigenen Angaben jedoch nur PCs.

Net Applications berücksichtigt die Besucher von 40.000 Websites. Gezählt wird dabei nur ein eindeutiger Besuch pro Seite und Tag. Monatlich fließen rund 160 Millionen Abrufe in die Statistik ein. StatCounter wiederum wertet 15 Milliarden monatliche Seitenzugriffe in seinem Netzwerk aus.

[mit Material von Jack Schofield, ZDNet.com]

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Themenseiten: Betriebssystem, Linux, Mac OS X, Marktforschung, Microsoft, Windows 10

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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6 Kommentare zu Betriebssysteme: Windows 10 steigert im März Marktanteil auf 14,15 Prozent

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  • Am 4. April 2016 um 10:17 von Gast

    Meine evtl. Wechselabsichten, nachdem ich bez. Datenschutz usw. hätte nun soweit alles abstellen können, was stört, und die größere Sicherheit gegenüber Malware gerne genutzt, haben nun meine evtl. Wechselabsichten am Wochenende einen großen Dämpfer erhalten:
    Family Safety, ein von mir für die Kinder in 8.1 Pro genutztes Feature zur Zeit- und Webbegrenzung, ist dermaßen verändert worden, dass dies vorerst den Wechsel ausschließt.
    Man kann keine lokalen Beschränkungen mehr für die lokalen Kinderkonten machen, sondern muß wohl für jedes Kind MS-Konten anlegen, und diese dann per Email einladen, und das Kind muß akzeptieren…und selbst dann scheint es wohl, lt. manchen Foreneinträgen, nicht wirklich zu funktionieren, sondern Webseitenblocking und Zeitbegrenzung funktionieren wohl nur manchmal (ein Verhalten, das ich aus Windows 8 Anfangszeiten kenne, wo man Family Safety mit einem passenden Programm oder einer bestimmten Spieleapp „abschießen“ konnte).
    Sorry, aber für Kinder irgendetwas mit Online-Konten als Pflicht machen…geht bei mir gar nicht!
    MS: Bitte nachbessern, falls Ihr diesen Beitrag seht.

  • Am 4. April 2016 um 10:41 von PeerH

    Wow: 0,33% mehr, das sind wahre Erfolgsmeldungen. Sicher, dass es nicht 0,324% sind? ;-)

    • Am 4. April 2016 um 19:45 von ckOne

      Von was redet PeerH da eigentlich, hast du nen anderen Artikel gelesen ? Bei MacOS waren es nur 0,01% !!!

  • Am 4. April 2016 um 10:46 von PeerH

    Erinnerst Du Dich nicht? Microsoft hat sich doch bei Windows 10 nicht gescheut mit Kindern Werbung zu machen – sie würden sich ‚freuen‘ mit Windows 10 aufzueachsen? Das war die logische Konsequenz: schon die Kleinsten sollen ihre Daten beisteuern. Brainwashing. Schamlose Werbekampagne.

  • Am 4. April 2016 um 19:34 von ckOne

    @PeerH
    Stimmt aber in einem Monat fast ein Fünftel aller MacOS, und Mac OS X gibt es schon ein klein bisschen länger und ist immernoch nicht so gut wie MacOS 9.
    Aber das kann ja nicht sein, weil Apple doch immer alles richtig macht.

  • Am 6. April 2016 um 20:39 von Judas Ischias

    Ach, @PeerH,
    willst Du hier ernsthaft erzählen, dass bei Kindern der Appler keine dabei sind, die „Brainwashing“ haben?
    Und die sich nicht freuen mit iOS irgendwas
    aufzuwachsen?
    Wenn ich hier sehe, was einige, sehr wahrscheinlich Erwachsene, für Kommentare schreiben, dann ist das doch wegen der Menge verkaufter Geräte sehr wahrscheinlich nicht auszuschließen.
    Ich meine, so „ganz normal“ ist das ja schließlich nicht, Tage und Nächte auf dem Bürgersteig, vor einem Apple-Shop zu campen, nur um ein „Telefon“ zu kaufen, was man nur kurze Zeit später in einem Geschäft oder besagten Apple-Shop, einfach ohne Probleme kaufen könnte.
    Und dass so ein Verhalten nicht auch sehr wahrscheinlich auf den Nachwuchs abfärbt?

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