Google Fotos erstellt automatisch Alben

Es wählt die besten Bilder und Fotos einer Reise aus und stellt sie zusammen. Anwender können von Hand Zwischenüberschriften, Karten und Standortmarkierungen einfügen. Die Funktion wird für Android, iOS und die Web-App gleichermaßen ausgerollt.

Google hat seine App Fotos verbessert und dabei vor allem das Anlegen von Fotoalben automatisiert. Das Programm fasst nun nach einem Ausflug oder einer Reise selbständig die besten Fotos und Videos zusammen. Sie können Landkarten und Ortsmarkierungen enthalten, wie jetzt schon im Rahmen der Funktion für interaktive Geschichten, das Grundkonzept bleibt aber ein Album mit rasterartig angeordneten Bildern.

Smart Album in Google Fotos (Bild: Google)Überschriften, Karten und Pins, um Orte zu markieren, lassen sich von Hand an beliebiger Stelle eines Albums einfügen. Wie bei anderen Assistentenfunktionen erhält der Anwender eine Benachrichtigung, wenn sein automatisch generiertes Album fertig ist. Sie lassen sich zudem über den reiter für Assistenten finden.

Existierende Alben lassen sich nachbearbeiten und um neue Funktionen wie Karten und Ortsmarkierungen ergänzen. Wie bei anderen Google-Fotos-Funktionen kann man anderen einen Link zu einem automatisch erstellten Album schicken – genau wie einem von Hand angelegten.

Die Funktion wird für Android, iOS und die Web-App Google Fotos gleichermaßen ausgerollt. Google stellt sie auch in einem etwa eine Minute langen Youtube-Video vor. Im deutschsprachigen Google Play ist derzeit allerdings noch nichts davon zu entdecken.

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Google Fotos (Bild: Google)Diesen Monat hatte Google seine Foto-App schon einmal aktualisiert, wenn auch nur unter iOS, wo es Unterstützung für Apples Format Live Photos einführte. Die 1,5 Sekunden langen Videos können somit auch in der Google-Cloud vorgehalten werden.

Google Fotos bietet unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos mit bis zu einer Auflösung von 16 Megapixel respektive 1080p. Allerdings werden die Daten beim Upload komprimiert. Die Speicherung von Bildern und Videos im Originalformat geht zu Lasten des gebuchten Online-Speichers. Das Angebot wurde Ende Mai 2015 eingeführt. Im Februar 2016 stellte Google dann den Vorgängerdienst Picasa endgültig ein.

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Themenseiten: Android, Google, Kamera, Software, iOS

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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