Dritte Beta von Vivaldi führt neue Tab-Funktionen und Sitzungsmanager ein

Das vom ehemaligen Opera-CEO Jon von Tetzchner gegründete Start-up Vivaldi Technologies hat eine dritte Beta seines gleichnamigem Browsers freigegeben. Sie bringt als Neuerungen einen Sitzungsmanager und die Möglichkeit mit, gerade nicht benötigte Tabs in einen Ruhezustand zu versetzen. Außerdem bietet die jüngste Vorabversion zusätzliche Optionen zum Öffnen und Schließen von Tabs.

Nutzer können nun etwa Sitzungen mit mehreren Tabs für berufliche und private Zwecke anlegen (Bild: Vivaldi).Nutzer können nun etwa Sitzungen mit mehreren Tabs für berufliche und private Zwecke anlegen (Bild: Vivaldi).Wie die Entwickler in einem Blogbeitrag erklären, haben sie sich seit der Beta 2 darauf konzentriert, die Leistung und Stabilität des Browsers zu verbessern sowie das Design der Benutzeroberfläche zu polieren. Das schließe auch viele zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten und einige neue Features ein.

Mit dem erstmals implementierten Sitzungsmanager lassen sich alle aktuell geöffneten Tabs als Sitzung abspeichern, um sie später wieder alle auf einmal zu öffnen. Beispielsweise können Nutzer so eine Sitzung für berufliche sowie eine für private Zwecke anlegen und schnell zwischen ihnen wechseln. Die Optionen zum Speichern und Wiederherstellen einer Sitzung finden sich im Dateimenü.

Neuerdings lässt sich auch für jeden Tab statt für eine Website-Domain eine eigene Zoomstufe festlegen. Das verhindert, dass beim Öffnen mehrerer Seiten einer Website in verschiedenen Tabs alle vergrößert dargestellt werden. Zugleich erlaubt es, die voreingestellte Suchstufe eines Tabs beim Aufruf anderer Websites beizubehalten.

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Der neue Tab-Ruhezustand eignet sich insbesondere für Vielsurfer, die oft zahlreiche Reiter gleichzeitig geöffnet haben. Sie können jetzt geöffnete Tabs über das Kontextmenü (Rechtsklick auf den Tab) in den Ruhezustand versetzen, um Ressourcen freizugeben. Dadurch werden sie nicht mehr im Arbeitsspeicher gehalten, um sie bei Bedarf schnell anzeigen zu können, sondern auf die Festplatte ausgelagert. Erst wenn sie wieder aufgerufen werden, lädt der Browser sie erneut in den Arbeitsspeicher.

Darüber hinaus berücksichtigt Vivaldi beim Öffnen und Schließen von Tabs nun standardmäßig Beziehungen zwischen diesen. Klickt der Nutzer beispielsweise auf einer Suchseite bei gehaltener Steuerungstaste das erste Ergebnis an, öffnet sich die Seite in einem neuem Tab direkt neben der Ursprungsseite. Andersherum springt der Browser beim Schließen eines Tabs zu seinem nächsten „Verwandten“.

Das Verhalten zum Öffnen und Schließen von Tabs lässt sich im Optionsmenü umfangreich anpassen (Bild: Vivaldi).Das Verhalten zum Öffnen und Schließen von Tabs lässt sich im Optionsmenü umfangreich anpassen (Bild: Vivaldi).

Wird ein neuer Reiter über das Plussymbol oder das Tastenkürzel Strg+T geöffnet, entsteht keine Beziehung und er öffnet sich wie gewohnt am Ende der Tableiste. Schließt der Nutzer einen Tab, zu dem keine Beziehungen bestehen, landet er weiterhin standardmäßig beim zuvor geöffneten Reiter. Auf der entsprechenden Einstellungsseite können Anwender das Verhalten umfangreich anpassen.

Bei der dritten Beta, die zum kostenlosen Download bereitsteht, handelt es sich wahrscheinlich um die letzte Vorabversion von Vivaldi. Denn wie das isländische Start-up via Twitter mitteilt, ist die finale Version 1.0 „wirklich nahe“.

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