Neue Insider-Preview für Windows 10 verbessert Cortana

Microsoft verteilt über den Fast Ring des Windows Insider Program erneut eine neue Testversion des Redstone-Updates für Windows 10. Das Build 14279 schaltet den Sprachassistenten Cortana für Nutzer in Mexico (Spanisch), Brasilien (Portugiesisch) und Kanada (Französisch) frei. Darüber hinaus ist Cortana nun in der Lage, Notizen anzulegen.

Windows 10 Logo (Bild: ZDNet.de)Per Sprachbefehl können Nutzer nun bestimmte Informationen speichern. Als Beispiel nennt Gabriel Aul, Chef des Windows Insider Program, in einem Blogeintrag den Namen eines Buchs oder eine Aufgabe wie Autowaschen. „Sie haben die Option, später spezifische Details wie Ort, Zeit und Teilnehmer hinzuzufügen, damit Cortana die Information hervorholt, wenn sie am relevantesten ist.“

Die gespeicherten Informationen zeigt Cortana zusammen mit allen anderen Erinnerungen an. Mit einem kommenden Update soll Cortana die Information auch auf Nachfrage abrufen können, „genau wie ein richtiger persönlicher Assistent“, ergänzte Aul.

Des Weiteren haben die Entwickler den Anmeldevorgang überarbeitet. Sperrbildschirm und Anmeldebildschirm nutzen ab Build 14279 denselben Hintergrund, und zwar das für den Sperrbildschirm festgelegt Bild. Bisher gab es separate Hintergrundbilder für Sperr- und Anmeldebildschirm.

Die neue Preview behebt aber auch Fehler, darunter Abstürze von Edge und Cortana, wenn Nutzer Roaming-Profile verwenden. Außerdem soll Cortana nun nicht mehr bereits erledigte Erinnerungen anzeigen. Auf den Desktop kopierte Dateien und Objekte sollen nun wiederum direkt erscheinen und nicht erst nach einer Aktualisierung der Ansicht. Auch ein Problem mit Treibern, die beim Download über Windows Update auf einigen PCs einen Absturz auslösten, wurde beseitigt.

Nutzer von Surface Pro 3, Surface Pro 4 und Surface Book sollten beachten, dass das Build 14279 ihre Geräte unter Umständen einfriert, sodass sie weder über eine Tastatur oder ein Touchpad, noch über den Touchscreen Eingaben annehmen. In dem Fall empfiehlt Microsoft einen Hard-Reboot durch längeres Drücken des Ein/Aus-Schalters.

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Weiterhin nicht behoben ist ein Bug, der dazu führen kann, dass ein System beim Aufwachen aus dem Ruhezustand einfriert oder abstürzt. Betroffene Nutzer sollten den Ruhezustand deaktivieren. Ein Treiberfehler verhindert zudem, dass die Kaspersky Total Security Suite korrekt arbeitet. Nutzer, die ein älteres WLAN-Netzwerk mit einer WEP-Verschlüsselung verwenden, können möglicherweise keine Verbindung herstellen. Da WEP als unsicher gilt, rät Microsoft zu einem Umstieg auf WPA oder WPA2. Ein künftiges Build soll diesen Fehler jedoch beheben.

Es wird angenommen, dass Microsoft insgesamt zwei Redstone-Updates plant. Wie Winbeta berichtet, konzentriert sich das Unternehmen beim ersten Redstone-Update auf die Zusammenlegung seiner Plattformen für Desktops, Telefone und die Spielkonsole Xbox. Es soll im Sommer erscheinen. Redstone 2 sei jedoch von Herbst 2016 auf Frühjahr 2017 verschoben worden.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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