Popslate 2: Neue Version von iPhone-Hülle mit E-Ink-Bildschirm verfügbar

Sie ergänzt das iPhone 6S um einen 4,3 Zoll großen Bildschirm. Die Erweiterung fürs 6S Plus ist sogar 4,7 Zoll groß. Popslate kann Benachrichtigungen oder Dokumente anzeigen und dient als E-Book-Reader. Der Preis soll 129 Dollar beziehungsweise 149 Dollar betragen - plus 25 Dollar für internationalen Versand.

Popslate hat eine neue Version seines Zusatzbildschirms für Apples aktuelle iPhone-Modelle vorgestellt. Er behebt die Mehrzahl der Kritikpunkte am Vorgänger, enthält nämlich einen Zusatzakku und lässt sich zusammen mit dem iPhone selbst über den Lightning-Port statt per MicroUSB laden.

Popslate 2 (Bild: Popslate)Der Preis wird 129 Dollar fürs iPhone 6S und 149 Dollar fürs iPhone 6S Plus betragen. Zunächst muss die Herstellung aber per Schwarmfinanzierung gesichert werden. Wer auf Indiegogo dazu beiträgt, kann das Gerät ab 69 Dollar erhalten. Der internationale Versand wird allerdings mit 25 Dollar in Rechnung gestellt.

Für das Geld bekommt man einen 4,3 Zoll beziehungsweise beim Plus-Modell 4,7 Zoll großen E-Ink-Bildschirm, der an der Geräterückseite angebracht wird; das Popslate 2 dient zugleich als robuste Smartphonehülle. Die Auflösung beträgt 200 Punkte pro Zoll (dpi), gegenüber dem Vorgänger mit 4 Zoll und 115 dpi ist also ein deutlicher Fortschritt erkennbar.

Den in die Displayhülle eingebauten Akku kann sie nicht nur selbst nutzen, sondern stattdessen auch die Laufzeit des Hauptgeräts um bis zu 9 Stunden verlängern – oder beim Surfen im Web um bis zu sechs Stunden. Apples eigene Akkuhülle, die wegen ihres Designs in die Schlagzeilen kam, liefert bis zu 18 Stunden zusätzliche Laufzeit bei Internetnutzung, enthält aber natürlich keinen Bildschirm.

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Laden per Lightning-Port (Bild: Popslate)Laden per Lightning-Port (Bild: Popslate)Aber auch bei der Funktionalität gibt es wesentliche Verbesserungen. So kann man nun zwischen fünf App-Bildschirmen wechseln, und am unteren Bildschirmrand stehen virtuelle Buttons für Basisfunktionen wie Blättern zur Verfügung. Der Rest des E-Ink-Bildschirms ist nicht Touch-fähig – aber beim Vorgänger konnte man überhaupt nur über einen Button die Anzeige durchschalten. Außerdem lassen sich die iOS-Benachrichtigungen an den Bildschirm schicken. Unter den Funktionen sind E-Reader mit Unterstützung von Project Gutenberg und eine Wallet-App für digitale Dokumente wie Boardingpass oder Zugticket die vielleicht attraktivsten.

Mit dem iPhone selbst kommunizierte das erste Popslate noch über eine Bluetooth-Verbindung. Das ist mit der Neuauflage nicht mehr nötig, die direkt auf den Lightning-Port aufgesteckt wird. Dadurch verkürzt sich die für die Übertragung eines Bildes auf den E-Ink-Bildschirm benötigte Zeit von etwa zwei Sekunden auf 0,1 Sekunden.

Auch optisch erfolgte eine gründliche Überarbeitung: Die Popslate 2 ist an der Oberfläche leicht gekrümmt. Die maximale Dicke wird mit 4 Millimetern angegeben, während der Vorgänger noch 6,5 Millimeter dick ausfiel. Falls Popslate seinen Zeitplan einhalten kann, beginnt die Auslieferung im Juli 2016. Als Farben werden Weiß und Schwarz erhältlich sein.

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Themenseiten: Apple, Displays, Popslate, iPhone

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
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3 Kommentare zu Popslate 2: Neue Version von iPhone-Hülle mit E-Ink-Bildschirm verfügbar

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  • Am 2. März 2016 um 0:48 von Judas Ischias

    Da kann man doch eindeutig sehen, dass bei Apple ziemlich große Pfeifen arbeiten.;)
    Dass so etwas auch in ansehnlicher Weise hergestellt werden kann, ist doch jetzt eindeutig zu sehen.

    • Am 2. März 2016 um 11:14 von PeerH

      Na, ann kannst Du Dir ja endlich ein iphone bestellen? Und dann gleich die Schwarmfinanzierung dieses Geräts mit unterstützen? Ist doch was, oder? ;-)

      Wenn Du Dir das Video anschaust, dann wirst Du erkennen, dass das Gerät dadurch insgesamt deutlich dicker wird – über die gesamte Breite eben um 4 Millimeter. Das wird dann mitunter doch ziemlich unhandlich. Muss man mal in die Hand nehmen. Die 9 Stunden zusätzlicher Akkudauer würden mir wahrscheinlich bereits genügen.

      Ansonsten finde ich Ink Displays eine feine Sache. Dieses eine Android Smartphone aus Russland, das auf der Rückseite ein Ink Display hatte, fand ich vor zwei Jahren schon sehr innovativ. Leider hört man daüber nix mehr.

      Mich wundert es, dass niemand ein Smartphone anbietet, das NUR ein Ink Display besitzt – und dafür eben zehn Tage Akkudauer bietet. Ds würde sogar mich zu einem Test überzeugen – trotz Android – und ich würde versuchen da Cyanogenmot draufzuhauen. ;-)

      • Am 2. März 2016 um 13:19 von Judas Ischias

        Ich bin einige Jahre mit einem XDA-ORBIT und einem XDA 3 unterwegs gewesen und habe an der Dicke der Geräte nichts auszusetzen gehabt.
        Passten trotzdem gut an warmen Tagen in die Hosentasche, und in Innentaschen sowieso kein Problem.
        Und die Geräte ließen sich wunderbar in der Hand halten!!
        Heute muss man aufpassen, dass man sich nicht in die Finger schneidet, bzw. in die Ohren, weil die Geräte so unhandlich dünn geworden sind.
        Es sei denn, man hält das Gerät so wie Du, wie eine Scheibe Käse zwischen Daumen und Zeigefinger.;)
        Oder steckt es in eine Hülle, damit man es besser halten kann.
        Und „unhandlich“ ist doch sehr relativ. Für MEINE großen Hände jedenfalls nicht.
        Wenn die Hersteller die Geräte z.B. nur 2 mm dicker/breiter machen würden, könnte ein stärkerer Akku rein, und man braucht nicht noch zusätzlich 2 mm um eine Hülle über das Gerät zu packen.
        Aber die Kunden von Apple kennen die Geräte ja von Anfang an mit Problemen der Akkulaufzeit. Warum sollte Apple daran etwas ändern?
        Ich denke dass das ein zu großer Schock für die Kunden wäre, wenn die Geräte plötzlich eine hervorragende Laufzeit hätten.;)
        Und endlich ein iPhone bestellen?
        Da schau mal im Internet nach, wie das zweite Live Album der Eagles heißt.
        Dann hast Du meine Antwort.;)

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