Samsung plant Smartphone-Leasing-Programm nach Apple-Vorbild

Wie beim iPhone-Upgrade-Programm können Kunden in Südkorea gegen eine Monatsgebühr das jeweils neueste Samsung-Smartphone ein Jahr lang nutzen und anschließend auf das Nachfolgemodell umsteigen. Dann werden ihnen die restlichen Raten für den Zweijahresvertrag erlassen und die Laufzeit zurückgesetzt.

Samsung will in seinem Heimatmarkt Südkorea ein Leasing-Programm für seine neuen Smartphone-Spitzenmodelle Galaxy S7 und S7 Edge anbieten, wenn diese am 11. März in den Handel kommen. Es ähnelt stark dem iPhone-Upgrade-Programm, das Apple im September zusammen mit dem iPhone 6S und 6S Plus in den USA eingeführt hat.

Das Galaxy S7 Edge kommt wie gewohnt mit nach hinten gebogenem Bildschirm (Bild: Übergizmo).Das Galaxy S7 Edge kommt wie gewohnt mit nach hinten gebogenem Bildschirm (Bild: Übergizmo).Wie bei Apple können Teilnehmer des Leasing-Programms das jeweils neueste Samsung-Smartphone gegen Zahlung einer Monatsgebühr ein Jahr lang nutzen und dann auf das Nachfolgemodell umsteigen. Dazu schließen sie einen Zweijahresvertrag mit monatlicher Ratenzahlung ab. Wenn sie nach zwölf Monaten ein neues Gerät kaufen, werden ihnen die restlichen Raten erlassen und die Vertragslaufzeit zurückgesetzt.

Samsung wird das Leasing-Programm zum Verkaufsstart des Galaxy S7 und S7 Edge nur in seinen eigenen Digital-Plaza-Ladengeschäften in Südkorea anbieten. Es wird also nicht in anderen Telekommunikationsshops verfügbar sein, in denen Koreaner normalerweise ihre Smartphones kaufen.

Dafür haben Kunden die freie Auswahl zwischen den koreanischen Mobilfunkanbietern SK Telecom, KT und LG Uplus. Die monatlichen Ratenzahlungen rechnet Samsung über seine Kreditkartenfirma Samsung Card ab, das größte Kreditkartenunternehmen des Landes.

Der Vorsitzende der südkoreanischen Telekommunikationsaufsichtsbehörde, Choi Sung-joon, sagte gegenüber ZDNet.com, er hoffe, dass der Leasing-Service den lokalen Smartphonemarkt wiederbeleben werde. Dieser stagniert, seit strikte Subventionsgrenzen eingeführt wurden. Außerdem hat er eine gewisse Sättigung erreicht.

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Vorbestellungen für seine Galaxy-S7-Smartphones nimmt Samsung in Südkorea ab dem 4. März über Mobilfunkanbieter entgegen. In Deutschland ist der Vorverkauf bereits einen Tag nach ihrer Vorstellung auf dem Mobile World Congress in Barcelona am 22. Februar gestartet. Sie lassen sich seitdem bei der Deutschen Telekom und O2 sowie im Einzelhandel vorbestellen. Auch Vodafone hat die Galaxy-S7-Modelle inzwischen im Angebot.

Wer bis zum 10. März eines davon ordert, erhält Samsungs Virtual-Reality-Brille Gear VR im Wert von 99 Euro kostenlos dazu. Dazu muss man sein im Aktionszeitraum erworbenes Gerät lediglich zwischen dem 8. und 28. März auf einer Samsung-Webseite mit Bestellbestätigung und Rechnungskopie registrieren. Außerdem bekommen Vorbesteller die in den Farben Weiß, Schwarz und Gold verfügbaren Geräte drei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart am 11. März.

Samsungs Galaxy S7 Edge in Schwarz und Galaxy S7 in Gold (Bild: Samsung)Samsungs Galaxy S7 Edge in Schwarz und Galaxy S7 in Gold (Bild: Samsung)Ohne Vertrag kostet das 5,1 Zoll große Galaxy S7 hierzulande knapp 700 Euro und das 5,5-Zoll-Modell Galaxy S7 Edge rund 800 Euro. Die Telekom bietet die neuen Samsung-Flaggschiffe beispielsweise in Kombination mit ihrem Mobilfunktarif „MagentaMobil L mit Top-Handy“ an. Er enthält für monatlich 62,95 Euro im ersten Jahr der zweijährigen Laufzeit eine Telefonie- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze sowie eine Datenflatrate mit 4 GByte Highspeed-Volumen. Ab dem 13. Monat werden je 69,95 Euro fällig. Zusätzlich zahlen Käufer einmalig 39,95 Euro für das Galaxy S7 beziehungsweise 139,95 Euro für das S7 Edge. Außerdem berechnet die Telekom noch einen einmaligen Bereitstellungspreis von 29,95 Euro.

Bei O2 kann das Galaxy S7 beispielsweise in Kombination mit dem Tarif „Blue All-in L“ erworben werden. Er umfasst ebenfalls eine Flatrate für Gespräche und SMS in alle deutschen Netze sowie 3 GByte Datenvolumen bei voller LTE-Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s und eine zusätzliche Festnetznummer, um günstig erreichbar zu sein. Dafür verlangt die Telefónica-Tochter bei Online-Bestellung eine anfängliche Monatsgebühr von 49,99 Euro für das Galaxy S7 respektive 54,99 Euro für das S7 Edge und jeweils einen symbolischen Euro für das Gerät. Ab dem 13. Monat steigt der Monatspreis bis Ablauf der zweijährigen Laufzeit um jeweils 10 Euro. Bei einem reinen Hardware-Kauf über O2 My Handy werden einmalig 1 Euro fällig sowie 24 Monatsraten zu je 32,50 Euro für das Galaxy S7 (Gesamtpreis: 781 Euro) beziehungsweise zu je 37,50 Euro für das Galaxy S7 Edge (Gesamtpreis: 901 Euro).

Vodafone kombiniert das Galaxy S7 unter anderem mit seinem Tarif „Red 3 GB“. Er umfasst aufgrund einer aktuellen Aktion 4 GByte Datenvolumen bei maximaler LTE-Geschwindigkeit sowie eine Telefon- und SMS-Flatrate. Bei Online-Bestellung gewährt Vodafone zusätzliche Rabatte und packt eine sechsmonatige Gratisnutzung des Musikdienstes Deezer dazu. So zahlen Kunden in den ersten zwölf Monaten der zweijährigen Vertragslaufzeit für die Galaxy-S7-Smartphones jeweils 52,49 Euro pro Monat und danach 62,49 Euro. Die zusätzlichen einmaligen Kosten, die sich aus Anschluss- und Gerätepreis zusammensetzen, belaufen sich beim Galaxy S7 auf 30,99 Euro und beim Galaxy S7 Edge auf 129,89 Euro.

[mit Material von Cho Mu-hyun, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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