Facebook führt auch unter Android Livestreaming ein

Facebook hat zunächst nur in den USA auch für Android-User Livestreaming von Video angekündigt. In der kommenden Woche wird die Funktion in Form eines Updates zur Verfügung stehen. Eine Ausweitung auf die 30 Länder, in denen das Ende Januar gestartete Angebot für iOS-Nutzer ab sofort existiert, ist in Arbeit.

Um ein solches Video zu starten, werden Nutzer nur die Box an der Spitze ihres News Feed antippen müssen. Statt dann einen Status-Update-Text oder ein Foto zu posten, wählen sie einen Live-Video-Button, und die Übertragung beginnt. Potenzielle Zuseher finden solche Übertragungen von Freunden oder auch Prominenten, denen sie folgen, ebenfalls ganz regulär im News Feed. Zusätzlich kann man an Abonnement abschließen, um bei neuen Live-Streams eines Anwenders extra benachrichtigt zu werden.

Facebook Live unter Android (Bild: Facebook)Facebook Live unter Android (Bild: Facebook)

Bisher war Facebook Live, wie das Streamingangebot offiziell heißt, noch vor dem Start in der iOS-App schon für Promis mit der App Mentions und in Facebook Pages verfügbar, also für Firmen. Aus dieser Erfahrung hat Facebook zwei Einsichten gewonnen, die im aktuellen Blogbeitrag stehen: Android hat bei Live-Videoabrufen einen Betriebssystem-Anteil von über 50 Prozent. Und Live-Videos werden im Schnitt dreimal länger angesehen als aufgezeichnete Videos – wahrscheinlich, weil sie größere Authentizität versprechen.

Mit Facebook Live positioniert sich das ohnehin stark auf Video ausgerichtete Facebook als Konkurrenz zu Meerkat und Twitters Periscope. Während aber Meerkat-Videos nur live sichtbar sind und die von Periscope gerade einmal 24 Stunden vorgehalten werden, archiviert Facebook die Streams dauerhaft. Schließlich positioniert es sich als Videoportal gegen Youtube, nicht zuletzt, weil Videos das optimale Umfeld für Videowerbung sind.

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Diese Woche hat Facebook schon sein „Like“ mit dem Symbol „Daumen hoch“ um fünf Alternativen ergänzt. Somit können Anwender, die sich Live-Videos ansehen, darauf auch mit den Emotionen „Love“, „Haha“, „Wow“, „Traurig“ oder „Grr“ reagieren, ohne sich der Mühe auszusetzen, einen Text zu formulieren und einzugeben. Für den News Feed zählt Facebook alle Interaktionen zusammen.

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