MWC: Allview stellt 6-Zoll-Phablet P8 Energy Pro mit 5020-mAh-Akku vor

Der rumänische Mobilgerätehersteller Allview hat auf dem heute zu Ende gehenden Mobile World Congress (MWC) in Barcelona ein 6-Zoll-Phablet mit großzügig dimensioniertem 5020-mAh-Akku angekündigt. Das P8 Energy Pro ergänzt die bisher aus dem 5,5-Zoll-Smartphone P8 Energy und dem 5-Zoll-Modell P8 Energy mini bestehende Reihe. Es soll eine Laufzeit von zwei Tagen bei intensiver Nutzung und von drei Tagen bei mäßiger Nutzung erreichen.

Das 419 Euro teure P8 Energy Pro ist mit einem 5020-mAh-Akku ausgestattet (Bild: Allview).Das 419 Euro teure P8 Energy Pro ist mit einem 5020-mAh-Akku ausgestattet (Bild: Allview).Bei Aktivierung eines intelligenten Energiesparmodus beträgt die Laufzeit laut Hersteller maximal 225 Stunden, also über neun Tage. Mittels einer Schnellladefunktion kann der Akku in zehn Minuten bis auf zehn Prozent geladen werden, was für 22 Stunden im Extremstromsparmodus reichen soll. Über den eingebauten USB-Typ-C-Port mit OTG-Funktion kann das P8 Energy auch andere Geräte laden.

Das AMOLED-Display hat eine Full-HD-Auflösung von 1920 mal 1080 Bildpunkten und wird von einer Scheibe aus Gorilla Glass 3 mit abgerundeten Kanten (2.5D) vor Kratzern geschützt. Als Prozessor verbaut Allview eine nicht näher spezifizierte Octa-Core-CPU mit 1,3 GHz Takt und integrierter Mali-T720-GPU. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um ein Modell von MediaTek, wie es beispielsweise auch im Acer Liquid Z630S zum Einsatz kommt.

Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß. Betriebssystem, Anwendungen und Daten finden auf 64 GByte Flashspeicher Platz, der sich mittels MicroSD-Karte um bis zu 128 GByte erweitern lässt. Fotos und Videos können mit der rückseitigen Haupkamera aufgenommen werden, die über einen 13-Megapixel-Sensor, ein durch Saphirglas geschütztes Fünf-Linsen-System, eine f/2.0-Blende und einen LED-Blitz verfügt. Die Frontkamera für Videotelefonie und Selbstporträts löst mit 5 Megapixeln auf.

An Kommunikationsoptionen unterstützt das P8 Energy Pro LTE Cat.4 (bis zu 150 MBit/s), UMTS mit HSPA+, WLAN und Bluetooth. Zwei SIM-Einschübe zusätzlich zum MicroSD-Kartenslot erlauben die Verwendung zweier SIM-Cards. Zur Authentifizierung ist ein Fingerabdrucksensor an Bord.

Als Betriebssystem installiert Allview das nicht mehr ganz aktuelle Android 5.1 Lollipop vor, das es um einige Funktionen ergänzt. So gibt es beispielsweise einen eigenen Bereich für Kinder (Kinderwelt), der mit den gewünschten Apps angepasst werden kann. Ein Papierkorb-Ordner hält zudem Dateien sieben Tage lang vor, ehe sie vollständig aus dem Speicher gelöscht werden. Fotos, die der Anwender nicht mit anderen teilen will, kann er in einer privaten Galerie ablegen, wo sie als versteckte Dateien gespeichert werden.

Das 8,4 Millimeter dicke Phablet lässt sich bereits im Allview-Onlineshop in den Farben Gold und Silber vorbestellen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 419 Euro. Damit kostet das P8 Energy Pro 120 mehr als das P8 Energy und 250 Euro mehr als das P8 Energy Mini. Die Auslieferung beginnt voraussichtlich Ende April.

Auf der rumänischen Facebook-Seite von Allview Mobile können Interessierte bis 6. März an einer Verlosungsaktion teilnehmen und einen Gutschein über 400 Lei (umgerechnet rund 90 Euro) für den Kauf eines P8 Energy Pro gewinnen. Dazu müssen Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort angegeben werden. Der Gutschein ist bis spätestens 15. März einzulösen.

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3 Kommentare zu MWC: Allview stellt 6-Zoll-Phablet P8 Energy Pro mit 5020-mAh-Akku vor

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  • Am 26. Februar 2016 um 8:01 von tibald

    Moment… 225 Stunden Akkulaufzeit… das macht dann bei einem 24 Stundentag…
    9,37 Tage.
    Wie kommt der Verfasser auf mehr als zehn Tage???

  • Am 26. Februar 2016 um 9:32 von Eduard53

    „… beträgt die Laufzeit laut Hersteller maximal 225 Stunden, also über zehn Tage.“
    In meiner Welt haben zehn Tage 240 Stunden …

    • Am 26. Februar 2016 um 9:56 von Björn Greif

      Der Autor war am Ende eines 25-stündigen Arbeitstages einfach zu doof zum Rechnen. Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

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