Amazon plant angeblich mindestens 300 Ladengeschäfte

Nach Start seines ersten Buchladens in Seattle hat Amazon sich für eine US-weite Kette entschieden. Das hat Sandeep Mathrani, CEO einer US-Einkaufszentrenkette namens General Growth Properties, dem Wall Street Journal gegenüber geäußert. Nach seinen Informationen sind 300 bis 400 Ladengeschäfte geplant.

Amazon (Bild: Amazon)Als Vergleich nennt die US-Zeitung 640 Niederlassungen von Barnes & Noble sowie Books-a-Million mit 255 Filialen. Neben dem im November 2015 eröffneten ersten Buchladen im University Village in Seattle betreibt der E-Commerce-Konzern eine Reihe Kiosks in Einkaufszentren der Westfield Corporation, wo vor allem Kindle-Geräte und mit der Amazon-Marke verzierte Accessoires angeboten werden.

Zudem experimentierten Amazons Töchter Zappos (Schuhe) und Quidsi (Drogeriewaren) mit stationärem Handel. Amazon wollte die Aussage Mathranis nicht kommentieren.

Zum Buchladen in Seattle erklärte Vizepräsidentin Jennifer Cast vor drei Monaten, man setze auf „Daten mit Herz“: „Wir nehmen die Daten und wir schaffen damit reale Orte.“ Zum Beispiel picke man unbekannte, aber von ihren Besitzern sehr geschätzte Titel heraus: darunter ein Buch von Stephanie Hosford, das im Bücherbereich von Amazon.com an 622.923 Stelle rangiert, aber von allen 56 Käufern mit 5 von 5 Sternen bewertet wird.

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Der Zeitung Seattle Times zufolge sieht Amazon Books mit etwa 5000 bis 6000 Titeln in Holzregalen aus wie viele andere Buchläden. Allerdings stehen alle Bücher mit der Vorderseite – und nicht etwa mit dem Rücken – zum Betrachter. Das lässt weniger Platz für unterschiedliche Titel, gibt den vorhandenen aber mehr Raum. Zudem ist die Auswahl teilweise von den bei dem Onlinehändler eingegangenen Bewertungen inspiriert. Beispielsweise finden sich bei den Kinderbüchern solche fürs „Alter 6 bis 12 mit mindestens 4,5 Sternen“ durchschnittlich. Die Preise sind mit denen von Amazons Online-Angebot identisch – und liegen oft unter denen anderer US-Buchläden.

Bekanntlich experimentiert Amazon mit Schnelliefer-Möglichkeiten, um online bestellte Ware innerhalb von möglichst kurzer Zeit zum Kunden zu bringen. Es verfügt derzeit über 123 eigene Lager weltweit und greift auf Drohnen ebenso wie Fahrradkuriere und eine Flotte Privatfahrer zurück, um innerstädtisch in einer Stunde liefern zu können. In Seattle fährt es zudem wechselnde Schnäppchen mit einem Truck aus.

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